Neuer Kalender: DTM kollidiert mit Formel E

Nachdem die DTM einen wegen der Corona-Krise stark veränderten Rennkalender für die Saison 2020 vorgestellt hat, gibt es weiterhin eine Terminkollision zwischen der Formel E und der DTM. Besonders betroffen sind davon Virgin-Pilot Robin Frijns und Nico Müller vom Dragon-Team, die gleichzeitig als Audi-Werksfahrer in der DTM an den Start gehen und sich im Fall einer Terminüberschneidung abhängig von ihrem Vertrag für eine Rennserie entscheiden müssen.

Die DTM hat ihren Saisonauftakt in den Juli verschoben - in der Hoffnung, dass bis dahin Sportereignisse wieder wie gewohnt stattfinden können. Am Norisring, der eigentlich als sechster Saisonlauf geplant war, soll nun das Auftaktrennen der Saison 2020 ausgetragen werden. Der Termin für diesen Lauf hat sich nicht geändert und wird wie ursprünglich geplant vom 10. bis 12. Juli stattfinden. Am selben Wochenende bestreitet die Formel E das vorletzte Rennen der Saison in New York. Das Saisonfinale der Elektroserie in London kollidiert hingegen nicht mit der Tourenwagen-Serie.

Bei Nico Müller sind die Vertragsverhältnisse klar: Er durfte nur in der Formel E bei Dragon unterschreiben, wenn die DTM die Priorität des Schweizers bleibt. Daher wird er wohl den New York E-Prix verpassen und am Norisring in Nürnberg an den Start gehen. Die vertragliche Situation von Robin Frijns im Audi-Kundenteam Virgin ist unbekannt und könnte abhängig von seiner Meisterschaftsplatzierung in der Formel E entschieden werden.

von Svenja König 

Zurück

Vor Beginn der letzten Brexit-Verhandlungsrunde: Formel E fürchtet "No Deal"

Wenige Wochen vor der letzten geplanten Brexit-Verhandlungsrunde gibt es noch immer keine Aussicht auf ein gemeinsames Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union. Die Briten traten Ende Januar aus der EU aus, bis Ende 2020 gilt allerdings eine ...


von Tobias Bluhm

Race-at-Home-Schwindel: Disqualifikation & deftige Geldstrafe für Daniel Abt

Audi-Pilot Daniel Abt wurde nach dem fünften Formel-E-Lauf der E-Sports-Serie "Race at Home Challenge" für ein bemerkenswertes Vergehen bestraft. Weil der Deutsche das virtuelle Rennen in Berlin-Tempelhof nicht selbst bestritt, sondern einen Simracer sein Fahrzeug steuern ließ, wurde er nachträglich vom ...


von Tobias Bluhm

Race at Home Challenge: Oliver Rowland gewinnt in Berlin

Nissan-Pilot Oliver Rowland hat den fünften Saisonlauf der "Race at Home Challenge" der Formel E gewonnen. In einem spannenden Rennen auf der virtuellen Strecke in Berlin-Tempelhof siegte er vor Mercedes-Pilot Stoffel Vandoorne und Daniel Abt (Audi). Pascal Wehrlein ...


von Tobias Wirtz