eTrophy-Fahrer fordern Energie-Management

Zwei Fahrer der Jaguar I-Pace eTrophy haben sich für ein "Energie-Management-System" in der zweiten Saison des Markenpokals ausgesprochen. Das würde bedeuten, dass die Fahrer während des Rennens Energie sparen müssten und beim Bremsen Energie zurückgewinnen könnten - so wie es in der Formel E seit Saison 1 umgesetzt wird.

"Momentan fahren wir das ganze Rennen mit voller Leistung und haben immer noch über 35 Prozent in der Batterie, wenn wir ins Ziel kommen", sagt Sergio Jimenez bei 'e-racing365'. "Die Serie will momentan nicht unter 20 Prozent Kapazität am Rennende kommen, aber ich denke, es würde der Serie guttun, wenn wir mit mehr Motorleistung fahren würden. Dann müssten wir lernen, Energie zu sparen, um uns auf die Formel E vorzubereiten."

"Es würde die Serie auch attraktiver machen", ergänzt Simon Evans, Sieger des Auftaktrennens in Saudi-Arabien. "Wenn wir zeigen können, dass wir gut darin sind, mit der Energie zu haushalten, könnte uns das auch interessanter für die Formel-E-Teams machen."

Außerdem sprechen sich Jimenez und Evans für eine Einführung des Attack-Modes im Markenpokal aus, da es mit baugleichen Autos sehr schwer sei zu überholen. Diese Idee hatte auch Jaguar-Teamchef James Barclay bereits anklingen lassen.

Die Jaguar I-Pace eTrophy soll unter anderem eine Rennserie für Nachwuchsfahrer im elektrischen Motorsport darstellen und auf Rennserien wie die Formel E vorbereiten. Der Gesamtsieger der ersten Saison wird für das Jaguar-Formel-E-Team einen Testtag in Vorbereitung auf die nächste Saison absolvieren dürfen.

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