Formel-E-Debüt für Haryanto & Carpentier

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Rio Haryanto hat seine ersten Formel-E-Schritte gemacht. Am Dienstag bei den offiziellen Testfahrten in Valencia bekam er während der Mittagspause 30 Runden lang die Gelegenheit, den Elektrorennwagen zu testen. Dabei trat er nicht für ein spezielles Team an, sondern stieg in einen unabhängig betriebenen SRT_01E der Formel E, der seit Saison eins übrigens leicht upgegradet wurde.

"Ich hatte zwei gute Runs, bei denen mir keine Fehler unterlaufen sind und in denen ich so viele Runden wie möglich drehen konnte", sagt Haryanto bei 'Motorsport.com'. Der Indonesier, der seit dem deutschen Grand Prix 2016 in keinem richtigen Rennwagen mehr saß, bezeichnet den SRT_01E als "völlig andere Art Rennauto" und spricht von einem grundlegend anderen Fahrverhalten. Nun wolle er versuchen, einen richtigen Test bei einem Formel-E-Team zu bekommen.

Neben Haryanto kam auch Patrick Carpentier zu seinem Formel-E-Debüt. Für den ehemaligen Rennfahrer und aktuellen Botschafter des Montreal ePrix wurde ein zusätzlicher Slot nach der Nachmittagssession am Montag eingerichtet. Auch der Kanadier ging im unabhängig betreuten SRT_01E der Formel E auf die Strecke.

von Timo Pape 

Zurück

Offiziell: Formel E fährt 2020 in Jakarta

Binnen weniger Monate ist aus dem Traum, die Formel E bereits in der Saison 2019/20 in die indonesische Hauptstadt Jakarta zu holen, Wirklichkeit geworden. Auf einer Pressekonferenz am Freitag präsentierte Alberto Longo, der ...


von Tobias Bluhm

Jamie Reigle im Portrait: Vom Superbowl zum Formel-E-Geschäftsführer

Los Angeles, 10. September 2017. Im ovalen Memorial Coliseum, dem Stadion des lokalen American-Football-Teams, fiebern bei Temperaturen von 30 Grad Celsius über 60.000 begeisterte Sportfans dem Saisonauftakt der heimischen "Rams" entgegen. Das Duell ...


von Tobias Bluhm

Toto Wolff: Lewis Hamilton wäre "durchaus offen" für Zukunft in Formel E

Spätestens seitdem Lewis Hamilton im Oktober 2018 seinen inzwischen fünften Weltmeister-Titel in der Formel 1 einfahren konnte, zählt der Brite zu den besten Rennfahrern seiner Generation. Hamilton sorgt sich zeitgleich jedoch auch wie ...


von Tobias Bluhm