Formel-E-Fahrer am Nürburgring erfolgreich

Obwohl am vergangenen Wochenende kein E-Prix stattfand, stand für mehrere Fahrer und einen Co-Kommentator der Elektrorennserie eine große Herausforderung an: Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starteten mehrere aus der Formel E bekannten Gesichter. Den größten Erfolg schaffte dabei Venturi-Pilot Maro Engel: Er verfehlte im Mercedes AMG GT3 des Teams Black Falcon nach 24 Stunden den Sieg um nur 26 Sekunden und wurde gemeinsam mit Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller Zweiter.

Den dritten Platz erzielten ihre Teamkollegen Yelmar Buurman, Thomas Jäger, Luca Stolz sowie Jan Seyffarth, der bei Eurosport regelmäßig als Co-Kommentator in der Formel E zu hören ist. Rene Rast, der 2016 ein Rennen für Aguri bestritten hatte, wurde im Audi R8 LMS gemeinsam mit Christopher Mies und den beiden Brüdern Kelvin sowie Sheldon van der Linde Sechster. Techeetah-Pilot Andre Lotterer beendete das Rennen im Porsche GT3 R mit seinen Mitstreitern Michael Christensen, Matteo Cairoli und Jörg Bergmeister auf dem 21. Platz.

Rahel Frey, die genau wie Seyffarth schon die Formel E auf Eurosport kommentiert hat, belegte mit ihren Kolleginnen Naomi Schiff, Laura Kraihammer und Lena Strycek den 39. Rang auf einem KTM X-Bow GT4, was den zweiten Platz in ihrer Klasse bedeutete. DS-Virgin-Fahrer Alex Lynn kam im Aston Martin Vantage V8, den er sich mit den Briten Jamie Chadwick, Peter Cate und Jonathan Adam teilte, auf Rang 63 im Gesamtklassement. In der Klasse SP8 bedeutete dies Platz 5. Edoardo Mortara (Mercedes-AMG GT3), Tom Blomqvist, Andretti-Testfahrer Alexander Sims (beide BMW M6 GT3) und Robin Frijns (Audi R8 LMS) schieden hingegen aus.

von Tobias Wirtz 

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