Formel E könnte an Grid Kids festhalten

Grid Girls gehören für viele zum klassischen Motorsport dazu. Die Formel E ist allerdings kein klassischer Motorsport. Um das zu unterstreichen, hat die Elektroserie beim Saisonfinale von Montreal erstmals junge Nachwuchsrennfahrer neben die Autos in der Startaufstellung gestellt. In den meisten Rennserien - und bisher auch in der Formel E - übernehmen diesen Job seit jeher gut aussehende junge Damen, die Schilder mit den Startpositionen der Fahrer hochhalten und dabei nett lächeln.

Das Konzept Grid Girl ist in den vergangenen Jahren immer mehr in die Diskussion geraten, weil es in den Augen vieler nicht mehr wirklich zeitgemäß erscheint. So verabschiedete sich die Langstreckenweltmeisterschaft WEC bereits 2015 von den Grid Girls. Die Formel E hatte bislang stets auf hübsche Frauen in der Startaufstellung gesetzt - außer beim Monaco ePrix 2015, als die damaligen weiblichen Formel-E-Piloten einen hübschen jungen Mann zur Seite gestellt bekamen - Grid Boys quasi.

Formel-E-Boss Alejandro Agag äußerte sich nun über Instagram, dass er offensichtlich am Konzept der Grid Kids festhalten wolle. Ein entsprechendes Foto unserer Kollegen von 'Current E' kommentierte der Spanier wie folgt: "Wir sollten das immer machen. Also eigentlich... werden wir es auch."

von Timo Pape 

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