I-Pace eTrophy erwägt Attack-Mode-Einsatz

Jaguar-Teamchef James Barclay und das Organisatorenteam der Jaguar I-Pace eTrophy suchen vor dem Start in das zweite Jahr des Markenpokals nach neuen Strategie-Elementen und Formaten, um die Rennen spannender zu machen. Eine Möglichkeit wäre laut 'e-racing365' die Einführung des "Attack-Mode", der bereits in dieser Saison in der Formel E zum Einsatz kommt.

Dieser wäre wohl ohne Probleme in die Rennen einzubinden, da die Aktivierungsspulen ohnehin für die Formel-E-Rennen in die Strecke eingelassen werden. Ebenso wie in der Formelserie würden die Fahrer das System im Cockpit per Knopfdruck "scharfstellen" und nach dem erfolgreichen Überfahren aller drei Spulen zusätzliche Leistung auf beschränkte Zeit zur Verfügung gestellt bekommen.

"Man darf nie stillstehen", sagt Barclay. "Unser Auto hat sich sowohl in Sachen Performance als auch Energiemanagement gut gemacht. Daher schauen wir uns neue Rennformate und strategische Elemente an. Dabei suchen wir uns auch Inspiration bei der Formel E, und der Attack-Mode ist eine Sache, die wir uns definitiv in den Vorbereitungen auf die kommende Saison genauer ansehen. Wir haben bisher noch keine Entscheidung getroffen. Aber der Attack-Mode ist eine unserer Ideen, die auch die Fahrer befürworten würden." Bis zum Beginn der zweiten Saison der Jaguar I-Pace eTrophy ist es jedoch noch ein weiter Weg für die Elektroserie. Vier Rennen stehen bis dahin noch im Kalender des Markenpokals.

Nachdem die Serie mit einem verhältnismäßig kleinen Starterfeld in ihre Debüt-Saison gestartet war, kündigte man an, die Startaufstellung bis zum Ende des Jahres mit bis zu 20 Autos füllen zu wollen. Zuletzt stand die Jaguar I-Pace eTrophy in Verhandlungen mit Teams aus Argentinien und Japan, die eigentlich zum Auftakt der Europa-Rennen in der Startaufstellung hätten stehen sollen.

Das nächste Rennen der Jaguar I-Pace eTrophy findet in knapp zwei Wochen in Monaco statt. Der US-Amerikaner Bryan Sellers in Diensten von Rahal Letterman Lanigan Racing reist als Führender der Gesamtwertung ins Fürstentum.

von Svenja König 

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