Jaguar I-Pace eTrophy testet in Rockingham

Auch der Saisonauftakt der Jaguar I-Pace eTrophy rückt immer näher. Wenige Wochen nach den Pre-Season-Testtagen der Formel E in Valencia testete der Markenpokal in diesen Tagen im britischen Rockingham. Im Zentrum des zweitägigen Tests, der am Mittwochnachmittag beendet wurde, stand die Entwicklung und Feinabstimmung der Batterietechnologie.

"Bisher sind unsere Tests sehr gut verlaufen", verrät Simon Evans, einer von Jaguars eTrophy-Fahrern, im Exklusiv-Interview mit 'e-Formel.de'. "Die Bremsen sind sehr gut auf das Gewicht des Autos ausgelegt. Auffällig ist natürlich auch der Sound. Man muss andere Sinne benutzen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell man unterwegs ist. Der Test in Rockingham (war unsere letzte Gelegenheit), um das Auto kennenzulernen." Das gesamte Interview mit dem Bruder von Formel-E-Pilot Mitch Evans erwartet dich in den kommenden Tagen auf unserer Webseite.

Einer der Teilnehmer des Rockingham-Tests war der saudi-arabische Rennfahrer Ahmed Binkhanen. Der 2014er-Gesamtsieger in der Middle-East-Ausgabe von Nissans GT Academy posierte auf Instagram für Fotos mit seinem weißen Jaguar I-Pace und der Startnummer 24. Auf der Motorhaube schmückt die grün-weiße saudi-arabische Fahne seinen Renner, die den Eindruck verstärkt, dass die I-Pace eTrophy nach dem "Nationalteam"-Format der ehemaligen A1GP-Serie starten könnte.

Einige Teams ließen ihre Fahrzeuge nach unseren Informationen bereits in finalen Lackierungen um die Strecke fahren. Jaguar Brasil Racing (Bueno/Jiminez) dürfte in Diriyya demnach mit größtenteils weißen Fahrzeugen starten, die dank Hauptsponsor ZEG jedoch mit grünen und blauen Elementen auffallen. Jaguar USA (Sellers/Legge) setzt hingegen auf eine blau-weiß-rote Lackierung - die Nationalfarben der Vereinigten Staaten.

Evans' Fahrzeug blieb in Rockingham zwar noch ohne Folierung, jedoch schmücken auch im "Asia Pacific"-Team Flaggen die Motorhaube. Nach Informationen von 'e-Formel.de' tritt Evans' Team mit nur einem einzigen Auto an. Die singapurische und sri-lankanische Flagge, die neben der neuseeländischen Fahne auf der Motorhaube zu finden sind, deuten dabei auf Sponsoren aus den drei Ländern hin.

Einer der Piloten des noch namenlosen chinesischen Teams nimmt indes planmäßig mit der Startnummer 009 an den Rennen teil. Weitere Details zu den Teams sind zum aktuellen Zeitpunkt noch unbekannt.

von Tobias Bluhm 

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