Mexiko: Erneut einige Strafen ausgesprochen

Auch beim Mexico City E-Prix hatten die Rennkommissare in fast allen Sessions viel zu tun: Die Regelhüter untersuchten diverse Verstöße und sprachen eine ganze Reihe von Strafen aus.

Strafen nach dem Shakedown

  • Keine, doch beinahe: Felipe Massa ging straffrei aus, nachdem die Rennkommissare einen nicht näher beschriebenen Fall von gefährlichem Fahren untersuchten, dabei aber keine Gefährdung festgestellt hatten.

Strafen im/nach dem 1. Freien Training

  • Gary Paffett und Pascal Wehrlein bekamen jeweils eine Rundenzeit aberkannt, nachdem sie eine Schikane ausgelassen hatten, beim Wiedereintritt auf die Strecke jedoch nicht anhielten.
  • Jerome d'Ambrosio fuhr statt mit 50 km/h mit 69 km/h durch die Boxengasse - 1.900 Euro muss Mahindra dafür auf den Tisch legen, zudem gab es einen Strafpunkt für den Belgier.
  • Weitere 1.000 Euro kostete es, dass Jerome d'Ambrosio am Ende des Trainings zweimal die karierte Flagge sah. Die Tatsache, dass beim ersten Mal die Startampel noch grün leuchtete, ließen die Rennkommissare dabei nicht gelten.
  • Beim Dragon von Jose Maria Lopez gab es erneut einen Verstoß gegen den "Battery Software Implementation Guide": Die maximal erlaubte Rekuperation beim Bremsen bei nahezu voll aufgeladener Batterie wurde daher überschritten. Damit wandern weitere 1.000 Euro auf das Konto der FIA.
  • Tom Dillmann und Andre Lotterer wurden bei der Full-Course-Yellow-Phase "geblitzt", die immer im 1. Freien Training der Formel E zu Testzwecken durchgeführt wird. 67 km/h bei Lotterer kosteten 1.000 Euro, 80 km/h bei Dillmann sogar 2.000 Euro.

Strafen nach dem Qualifying

  • Robin Frijns wurde in der Startaufstellung um drei Positionen nach hinten versetzt, da er im Qualifying Jerome d'Ambrosio auf dessen 250-kW-Runde aufgehalten hatte. Aus Startplatz 17 wurde so Startplatz 20 für den Niederländer.

Strafen im/nach dem Rennen

  • Jose Maria Lopez erhielt eine Zeitstrafe von zehn Sekunden, da er bei der Rennunterbrechung zu schnell in der Boxengasse fuhr.
  • Lopez erhielt eine Durchfahrtsstrafe wegen eines erneuten Verstoßes gegen den "Battery Software Implementation Guide".
  • Lopez erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden sowie zwei Strafpunkte, da er die Linie der Boxengasseneinfahrt überfuhr, als er sich dazu entschied, seine Durchfahrtsstrafe doch eine Runde später anzutreten.
  • Stoffel Vandoorne erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden und einen Strafpunkt, weil er den FANBOOST zu früh benutzte.
  • Vandoorne erhielt eine Durchfahrtsstrafe sowie einen weiteren Strafpunkt, weil er beim FANBOOST zuviel Energie nutzte.
  • Pascal Wehrlein erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, da er in der letzten Runde die Schikane (Kurven 3 bis 5) ausgelassen hatte, sich vor dem Wiedereintritt in die Rennstrecke nicht anhielt und sich somit einen Vorteil verschaffte.
von Tobias Wirtz 

Zurück

Mercedes-Teamchef James im Exklusiv-Interview: Konkurrenz mit Audi & Co. "für den Sport nur förderlich"

Mit dem Einstieg der deutschen Formel-E-Teams von Mercedes und Porsche steht die elektrische FIA-Serie vor ihrer bisher wohl wichtigsten Saison. In der "am härtesten umkämpften Meisterschaft der Welt", wie die Formel E immer ...


von Erich Hirsch

Offiziell: Formel E fährt 2020 in Jakarta

Binnen weniger Monate ist aus dem Traum, die Formel E bereits in der Saison 2019/20 in die indonesische Hauptstadt Jakarta zu holen, Wirklichkeit geworden. Auf einer Pressekonferenz am Freitag präsentierte Alberto Longo, der ...


von Tobias Wirtz

Jamie Reigle im Portrait: Vom Superbowl zum Formel-E-Geschäftsführer

Los Angeles, 10. September 2017. Im ovalen Memorial Coliseum, dem Stadion des lokalen American-Football-Teams, fiebern bei Temperaturen von 30 Grad Celsius über 60.000 begeisterte Sportfans dem Saisonauftakt der heimischen "Rams" entgegen. Das Duell ...


von Tobias Bluhm