Evans-Brüder im I-Pace über den Col de Turini

Wenige Tage vor dem Monaco-E-Prix haben die wahrscheinlich gefährlichsten Straßen Frankreichs Bekanntschaft mit dem Jaguar I-Pace der eTrophy Bekanntschaft gemacht, der Rennversion des Elektro-SUV vom britischen Premiumhersteller. Das Besondere dabei: Jaguar-Formel-E-Pilot-Mitch Evans saß auf dem Beifahrersitz. Sein Bruder Simon - Stammfahrer in der Jaguar I-Pace eTrophy - steuerte das Auto durch die Kehren und Serpentinen des berühmten "Col de Turini"-Bergpasses.

"Auf dem Beifahrersitz zu sitzen, war eine komische Erfahrung", sagt Mitch Evans. "Aber ich vertraue meinem Bruder und war wirklich begeistert, wie das Auto den Col de Turini gemeistert hat, insbesondere die Bremsen sind beeindruckend. Die Strecke ist berühmt in der Motorsportgeschichte, und wir haben mit dem elektrischen I-Pace die Zukunft dorthin gebracht."

"Es war schön, Mitch einen Einblick geben zu können, was ich dieses Jahr für ein Auto fahre, denn er ist nicht der einzige Evans, der in diesem Jahr ein Rennen gewonnen hat", ergänzt sein älterer Bruder Simon. "Es hat mir viel Spaß gemacht, das I-Pace-Auto über den Col de Turini zu fahren. Das ist einer dieser Orte im Motorsport, den man auf der ganzen Welt kennt, und ich hätte nie gedacht, dass ich die Strecke mal ganz für mich alleine haben würde. Vielleicht melde ich mich nächstes Jahr zur Rallye Monte Carlo an."

Der Bergpass Col de Turini ist eine der berühmtesten und gefährlichsten Rallye-Strecken weltweit, auf der jährlich eine Etappe der Rallye Monte Carlo stattfindet.

von Svenja König 

Zurück

Thema Impfen: So schützt sich die Formel E auf ihrer Welttournee

Die Formel E bewegt sich seit ihrer Premierensaison 2014/2015 auf unterschiedlichen Kontinenten. Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika stehen dabei fast jede Saison im Rennkalender der Elektrorennserie. In der derzeitigen "Off-Season" sind wir ...


von Erich Hirsch

Formel-E-Fahrer wünschen sich Rückkehr zu fester Rundenzahl

Mit der vergangenen Saison 2018/19 führte die Formel E eine neue Regel zur Dauer eines E-Prix ein: Ab sofort gingen die Elektrorennen nicht mehr über eine fixe, im Vorfeld definierte Rundenzahl, sondern über ...


von Timo Pape

Agag über Extreme-E-Kritik: "Man kann nicht im Bett bleiben, nur um Emissionen zu vermeiden"

Die neue SUV-Rennserie Extreme E soll zum nächsten großen Streich von Formel-E-Gründer Alejandro Agag werden. Der Spanier, der sich in den kommenden Wochen von seiner Position als Geschäftsführer der Formel E zurückziehen ...


von Tobias Bluhm