Neues Formel-E-Auto schneller als 300 km/h?

Der amtierende Formel-E-Meister Lucas di Grassi glaubt, dass der am Dienstag präsentierte neue Elektrorennwagen für Saison fünf schneller als 300 km/h fahren könnte - sofern die Geraden auf den typischen Stadtkursen lang genug sind. Das Klischee, die Elektroserie sei zu langsam, könne damit endgültig begraben werden.

"Das Fahrzeug ist effizienter und hat mehr Leistung, (...) es könnte auf der Geraden problemlos die 300-km/h-Marke knacken, würde ich annehmen", sagt di Grassi gegenüber 'Motorsport.com'. Dann könne man durchaus von "beachtlichen" Geschwindigkeiten sprechen. "Niemand wird mehr sagen können, dieses Auto sei zu langsam."

Wie schon Formel-E-Boss Alejandro Agag kürzlich zu bedenken gab, könnten die engen Stadtkurse der Formel E auch nach Meinung des Audi-Piloten ein bisschen "Feintuning" vertragen, um dem schnelleren SRT_05e gerecht zu werden. "Die Formel E sollte die Geraden verlängern", findet di Grassi. "Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht 700 bis 800 Meter lange Geraden in unsere Strecken integrieren könnten." Dies böte den Zuschauern mehr Windschattenduelle und Überholmanöver.

von Timo Pape 

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