Rennsimulation in FP1: Felix da Costa top

Antonio Felix da Costa und DS Techeetah starten als vermeintliche Favoriten in den Rennsamstag von Marrakesch. Neben einer absoluten Bestzeit im 1. Freien Training darf sich der Portugiese auch über die durchschnittlich schnellste Rundenzeit im 200-kW-Rennmodus freuen. Nicht nur auf einer Runde scheint der 28-Jährige also schnell zu sein, sondern auch im Renntempo.

Ein Blick auf die von der Formel E zur Verfügung gestellten Daten zeigt: Durchschnittlich benötigte er im Rennmodus, ohne Beachtung von In-, Out-Laps und Cooldown-Runden, 1:22.388 Minuten für eine Runde in Marrakesch. Nico Müller fuhr die zweitschnellste Rennsimulation (durchschnittliche Zeit: 1:22.840 Minuten). Allgemein lag das Feld bei 200 KW aber eng beieinander. Nur die wenigsten Piloten waren im Schnitt langsamer als 1:24 Minuten.

Einzig Nio-Mann Ma Qing Hua war im 1. Training weit abgeschlagen: Er benötigte im Schnitt 1:26.836 Minuten für eine Umrundung in Marokko. Seine Bestzeit aus der Session (1:22.171 Minuten) war nur unwesentlich schneller als der durchschnittliche 200-kW-Wert von Antonio Felix da Costa. Zu viel Relevanz sollte den Daten allerdings nicht zugerechnet werden: Die Teams fahren wie üblich unterschiedliche Trainingsprogramme, was die Aussagekraft der Rundenzeiten verwässert. Zudem gibt es am Samstag noch eine weitere Möglichkeit, Daten für das Rennen zu sammeln.

von Tobias Bluhm 

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