Sicherheit: Neue Helme für die Formel E

Mit dem Start in die neue Formel-E-Saison 2019/20 gilt in der Elektroserie ein neuer Sicherheitsstandard für Helme. Die Nutzung der bereits in der laufenden Formel-1-Saison eingeführten Kopfschützer vom Modell "FIA 8860-2018" wird ab dem neuen Jahr auch in der Formel E verpflichtend. Die WEC und Formel 3 ziehen anschließend ab 2020 nach.

Der neue Standard ist das Ergebnis von Forschungen nach dem Unfall von Felipe Massa beim Ungarn Grand Prix 2009, als der heutige Venturi-Fahrer von einer auf der Strecke springenden Aufhängungsfeder am Kopf getroffen wurde. "Es ist wichtig, dass wir uns in unserer Forschung nach neuen Sicherheitsstandards immer wieder verbessern. Schon jetzt sind die Helme die sichersten der Welt. Diese neuen Richtlinien heben den Standard aber noch mal auf ein ganz neues Level", sagt FIA-Sicherheitschef Laurent Mekies.

Um das Potenzial von Verletzungen durch ballistische Körper zu minimieren, wurde die Visieröffnung im neuen Helm nach unten verlegt. Der Helm musste bei rigorosen Sicherheitstests einer 225 Gramm schweren Metallscheibe, die mit 250 km/h auf den Helm geschossen wurde, widerstehen. Auch ein zehn Kilogramm schweres Gewicht wurde bei den Tests aus fünf Metern auf den Helm fallen gelassen.

von Tobias Bluhm 

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