Strafversetzung für Nico Prost in Santiago

Schlechte Nachricht für Nicolas Prost und sein Team Renault e.dams: Der Franzose, der die neuntschnellste Zeit im Qualifying zum Santiago E-Prix gefahren ist und durch die Strafe für Lucas di Grassi auf Platz acht vorrücken durfte, muss um zwei Startplätze nach hinten. Der Grund dafür ist, dass Prost nach seiner 200-kW-Runde nicht wie vorgeschrieben in die Box fuhr, sondern ein weiteres Mal die Ziellinie passierte. Prost gab an, die Einfahrt zur Boxengasse verpasst zu haben, weil er dort ein anderes Fahrzeug unmittelbar hinter sich vermutet habe.

Außerdem gab es drei weitere Entscheidungen der Rennleitung: Luca Filippi (NIO) und Mitch Evans (Jaguar), die beide durch Fahrfehler auf ihrer 200-kW-Runde die 110-Prozent-Marke verpassten und sich nicht qualifizierten, wurden zum Rennen zugelassen, weil sie im Freien Training eine ausreichende Rundenzeit erzielt hatten. Evans muss zudem wegen eines Wechsels des Intervers um zehn Startplätze nach hinten, was allerdings ohne Auswirkungen bleibt, da er ohnehin von Platz 20 gestartet wäre. Stattdessen erhält er eine Zeitstrafe von zehn Sekunden, die er beim Fahrzeugwechsel absitzen muss.

von Tobias Wirtz 

Zurück

Red-Bull-Glasses-Red-Bull

Red-Bull-Motorsportberater Marko: Formel E "nur eine Ablenkung vom Diesel-Skandal"

Obwohl allein im aktuellen Formel-E-Fahrerfeld fünf ehemalige oder aktive Piloten aus dem Nachwuchsprogramm von Red Bull Racing antreten, ist die österreichische Getränkefirma noch nicht mit einem eigenen Sponsoring-Programm in der Elektroserie vertreten. Dass ...


von Tobias Bluhm

london-2016-simona-de-silvestro

London, Birmingham, Manchester: Formel E arbeitet an Rückkehr nach Großbritannien

Seit dem London E-Prix 2016, dem Saisonfinale der zweiten Saison, wartet die Formel E auf ihre Rückkehr nach Großbritannien. Die Rennserie hatte nach einer außergerichtlichen Einigung mit der Battersea Park Action Group (BPAG) auf die Durchführung des vertraglich ...


von Tobias Wirtz

Max-Günther-Marrakesh-Formula-E-Dragon

9 Plätze gutgemacht: Max Günther "sehr glücklich" mit Marrakesch E-Prix

"Volle Attacke​" lautete Maximilian Günthers Devise beim zweiten Saisonrennen der Formel E in Marrakesch am vergangenen Wochenende. Von Startplatz 21 arbeitete sich der Dragon-Fahrer auf beeindruckende Art und Weise durch das Feld und kam durch eine ...


von Timo Pape