Vergne bei Automobil-Festival ausgezeichnet

Der amtierende Formel-E-Champion Jean-Eric Vergne ist mit dem "Grand Prix du Festival" ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt der Pilot von DS Techeetah bei der Eröffnungszeremonie des 34. Internationalen Automobil-Festivals, das am Fuße des Pariser Invaliden-Doms stattgefunden hat. Er reihte sich damit in die Liste prominenter Preisträger wie Alain Prost, Michael Schumacher, Lewis Hamilton und Jacky Ickx ein.

"Ich freue mich, wieder am Pariser Invaliden-Dom zu sein, wo jedes Jahr der E-Prix stattfindet", sagt Vergne. "2018 konnte ich auf die Unterstützung der französischen Fans zählen und den Sieg einfahren. Daher bedeutet mir dieser Ort sehr viel, und ich fühle mich geehrt, als Formel-E-Meister ausgezeichnet worden zu sein. Der Preis wird zwar nur einer Person verliehen, aber er ist eine Auszeichnung für das gesamte Team, das das ganze Jahr über hart gearbeitet hat."

Neben der Auszeichnung für Jean-Eric Vergne hatte auch sein Hersteller DS Automobiles Grund zur Freude: Der DS 3 Crossback wurde in den Kategorien "schönstes Auto des Jahres" und "schönster Innenraum" nominiert. Der Formel-E-Rennwagen DS E-Tense FE19 wird im Rahmen der Ausstellung des Festivals noch bis zum 3. Februar der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Internationale Automobil-Festival wurde 1986 von Remi Depoix und Franz Hummel im Rahmen der Eisrennens "24 Heures sur Glace de Chamonix" ins Leben gerufen. Seit 2008 findet das Festival am Pariser Invaliden-Dom statt. Es werden Konzept-Fahrzeuge ausgestellt, Preise verliehen und das "schönste Auto des Jahres" vom Publikum gekürt.

von Timo Pape 

Zurück

Thema Impfen: So schützt sich die Formel E auf ihrer Welttournee

Die Formel E bewegt sich seit ihrer Premierensaison 2014/2015 auf unterschiedlichen Kontinenten. Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika stehen dabei fast jede Saison im Rennkalender der Elektrorennserie. In der derzeitigen "Off-Season" sind wir ...


von Erich Hirsch

Formel-E-Fahrer wünschen sich Rückkehr zu fester Rundenzahl

Mit der vergangenen Saison 2018/19 führte die Formel E eine neue Regel zur Dauer eines E-Prix ein: Ab sofort gingen die Elektrorennen nicht mehr über eine fixe, im Vorfeld definierte Rundenzahl, sondern über ...


von Timo Pape

Agag über Extreme-E-Kritik: "Man kann nicht im Bett bleiben, nur um Emissionen zu vermeiden"

Die neue SUV-Rennserie Extreme E soll zum nächsten großen Streich von Formel-E-Gründer Alejandro Agag werden. Der Spanier, der sich in den kommenden Wochen von seiner Position als Geschäftsführer der Formel E zurückziehen ...


von Tobias Bluhm