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Aguri: Neue Lackierung im Gulf-Look ab Mexiko?

Aguri-Pilot Salvador Duran hat am Mittwoch ein Bild bei Instagram veröffentlicht, das offenbar noch nicht gepostet werden sollte. Jedenfalls verschwand die Grafik, die eine alternative Lackierung des Aguri-Boliden zeigt, kurze Zeit später wieder vom sozialen Netzwerk. Wie es ausschaut, könnte der global agierende Erdölkonzern Gulf als Sponsor bei Aguri und damit in die Formel E einsteigen.

Demnach würden die Autos von Duran und Antonio Felix da Costa einen neuen Anstrich bekommen. Der Überrollbügel hinter dem Monocoque sowie einzelne Teile würden orange eingefärbt, während die Flanken zum Teil in Türkis beklebt würden.

Gulf ist im Motorsport kein unbekannter Name: Schon in den 1960er- und 1970er-Jahren machte das Unternehmen mittels hellblau-oranger Lackierungen auf sich aufmerksam. Durch mehrere Erfolge bei den 24 Stunden von Le Mans wurde die Gulf-Optik zum Klassiker - ähnlich wie die markante Martini-Lackierung bei Williams.

Wie unsere Kollegen von 'Current E' spekulieren, könnte der Sponsorendeal mit Gulf sowie die neue Lackierung im Rahmen des Mexico City ePrix (12. März) offiziell verkündet werden. Auch eine Umbenennung von Team Aguri wäre vorstellbar, zumal Aguri bisher keinen Titelsponsor im Boot hat. All diese Spekulationen wurden in keiner Weise von Seiten Aguris oder Gulfs bestätigt oder kommentiert.

Bei Kritikern dürfte die Partnerschaft eines Formel-E-Teams mit einem Erdölgiganten für Stirnrunzeln sorgen. Schließlich steht die Elektroserie für Fortschritt durch alternative Antriebe - und für die Abwendung von Erdöl und Verbrennermotoren. Nichtsdestotrotz kommen auch in der Formel E Schmierstoffe auf Ölbasis zum Einsatz, die bislang nicht aus dem Motosport wegzudenken sind. Mahindra Racing setzt übrigens auch auf Sponsorenunterstützung aus der indischen Ölbranche.

In rund 20 Tagen werden wir sehen, ob der Leak durch Duran eine Ente war oder der nächste große Sponsor in die Formel E einzieht.

von Timo Pape  

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Kommentar von Erich |

Ich sehe das auch sehr kritisch. Entweder die Serie verfolgt ganz konsequent die Philosophie der Nachhaltigkeitt und damit zählt für mich auch die Abkehr vom Erdöl , ansonsten ist alles andere unglaubwürdig. Weil Gulf jede Menge Kohle in die Serie spült, ist nicht Sinn des Erfinders. Ich hoffe Aguri bekommt nach ihren guten Leistungen einen entsprechenden lukrativen Sponsor.

Kommentar von Simon |

Das wäre für die Formel E nicht gut, wenn Gulf als Sponsor bei Aguri einsteigt. Das würde die Kritiker nur noch mehr stärken.

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