Saudi-Arabia-Formula-E-Track-Layout

Bei Demo-Lauf: Formel E stellt Strecke für Saisonstart in Saudi-Arabien vor

Das Streckenlayout für das Auftaktrennen der fünften Formel-E-Saison am 15. Dezember steht fest. Im Rahmen eines Demo-Laufs in Diriyya nahe der saudi-arabischen Hauptstadt Riad stellte die Elektroserie nicht nur den exakten Austragungsort für den ersten E-Prix der zweiten Formel-E-Generation vor, sondern auch den Titelsponsor. Demnach wird Saudia Airlines das Rennen sponsern. Die Fluglinie tritt jedoch nicht nur ab sofort als "langfristiger Airline-Partner der Formel E" an, sondern hat sich auch das Titelsponsoring für das Rennen nahe Riad gesichert. Der offizielle Name: "SAUDIA Ad Diriyah E-Prix".

Das Kursdesign von Diriyya springt direkt ins Auge, denn keine andere Formel-E-Strecke beinhaltet derart viele kleine Kurven und Windungen. Insgesamt müssen die Piloten auf einer Rundenlänge von 2,495 Kilometern 21 Mal einlenken. Die Fahrtrichtung ist mit dem Uhrzeigersinn. Während eine Hälfte des Straßenkurses aufgrund der vielen Kurven sehr technisch angelegt ist, besteht die andere Hälfte vor allem aus zwei längeren Geraden. Zum Überholen dürften sich nichtsdestotrotz maximal drei Stellen anbieten: die Kurven 1, 18 und 21.

"Dieser Kurs hat wirklich alles - inklusive Bergauf- und Bergabpassagen", sagt Felipe Massa bei 'Motorsport.com'. "Es wird nicht einfach für uns Fahrer, aber auf jeden Fall eine tolle Herausforderung. Ich bin sicher, das Rennen wird ein Spektakel für die Zuschauer."

Das Streckenlayout muss wie gewöhnlich noch von der FIA abgesegnet werden, sobald der Kurs steht. Dann wird sich entscheiden, ob der schnelle Kurventeil eventuell noch entschärft und etwas verlangsamt werden muss, um den Sicherheitsstandards zu entsprechen.

Bei der Kick-off-Veranstaltung in Saudi-Arabien war neben Techeetah-Pilot Andre Lotterer und Venturi-Teamchefin Susie Wolff unter anderem Felipe Massa zu Gast. Der brasilianische Venturi-Fahrer gab vor Ort im neuen Gen2-Auto der Formel E Strom und begeisterte die Zuschauer - an dem Ort, wo er in etwas weniger als 80 Tagen sein Formel-E-Debüt geben wird.

Der Deal mit Saudi Airlines ist für die Formel E der nächste große Fisch, der längerfristig Geld in die Kassen spülen wird. "Es ist fantastisch, dass Saudia als Official Airline Partner Teil der Formel E wird - und das kurz vor dem ersten Rennen in Saudi-Arabien und dem elektrischen Rennsport-Debüt im Nahen/Mittleren Osten", sagt Alejandro Agag, Gründer und Geschäftsführer der Formel E. Qatar Airlines - bislang Sponsor diverser E-Prix - dürfte sich in Zukunft nicht mehr in der Elektroserie engagieren...

von Timo Pape 

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