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BMW in Paris: Felix da Costa betreibt als Siebter Schadensbegrenzung

Antonio Felix da Costa und BMW i Andretti Motorsport haben ein schwieriges Rennwochenende der Formel E in Paris mit einem siebten Platz und sechs hart erkämpfen Punkten beendet. Von Startplatz 14 zeigte Felix da Costa bei wechselhaftem April-Wetter eine fehlerfreie Leistung und arbeitete sich noch bis auf Rang 7 nach vorn. Alexander Sims schied beim Paris E-Prix nach einem unverschuldeten Unfall abermals aus.

Das achte Saisonrennen der Formel E, das auf teilweise nasser Strecke hinter dem Safety-Car gestartet worden war, verlief turbulent. Es gab bei immer wieder einsetzendem Regen und einem Hagelschauer viele Kollisionen und daraus resultierende Positionswechsel. Felix da Costa hielt sich aus dem Trubel weitgehend heraus und arbeitete sich durch seine besonnene Fahrweise bis auf Rang 7 nach vorn. In der Fahrerwertung liegt er nun mit 70 Punkten auf dem dritten Rang, elf Zähler hinter dem Führenden Robin Frijns, der den Paris E-Prix gewann, und punktgleich mit dem Viertplatzierten Lucas di Grassi (Audi). In der Teamwertung belegt BMW i Andretti Motorsport mit 88 Punkten weiterhin den fünften Rang.

"Ich denke, wir haben es wieder geschafft, ein kluges Rennen zu fahren, uns aus allen Turbulenzen herauszuhalten und wichtige Punkte zu sammeln, um im Rennen um den Titel zu bleiben", sagt Felix da Costa. "Wir hatten im Regen nicht den besten Speed, doch wir haben keine Fehler gemacht und uns dadurch im Rennen nach vorn gearbeitet."

Sims abermals im Pech

Für Teamkollege Sims endete das Rennen rund 22 Minuten vor Schluss. Auf nasser Strecke wurde er beim Einlenken von Oliver Rowland am Heck getroffen und drehte sich in die Streckenbegrenzung. Der BMW iFE.18 war zu stark beschädigt, um das Rennen fortsetzen zu können.

"Leider wieder ein enttäuschender Rennausgang für mich", hadert Sims nach dem Rennen. "Ich hatte mir vorgenommen, ein sauberes Rennen bis zum Ende zu fahren und mit einem guten Gefühl aus Paris abzureisen. Leider hat das nicht geklappt. Ich konnte nichts machen, als ich von hinten getroffen wurde. Das war eine sehr unglückliche Situation für mich."

Teamchef Roger Griffiths sagt: "Das Rennen war wie das April-Wetter hier in Paris - die 32 Runden haben so ziemlich alles geboten, was man sich an Turbulenzen vorstellen kann. Leider hat es Alexander Sims wieder mit einem unverschuldeten Unfall erwischt. Er hat im Moment eine harte Zeit und einfach nicht das Glück, einmal ein problemloses Rennwochenende zu erleben. Antonio hat eine sehr reife Leistung gezeigt."

"Leider konnten wir im Qualifying bei schwierigen Bedingungen nicht den optimalen Speed aus dem Fahrzeug herausholen", so Griffiths weiter. "Wie er (Felix da Costa) sich dann aber im Rennen nach vorn gearbeitet und dabei jede Chance, die sich ihm durch Ausrutscher seiner Konkurrenten ergab, genutzt hat, war sehr stark. Die Punkte, die er dadurch gesammelt hat, können am Saisonende noch sehr wertvoll werden."

von Timo Pape 

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