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BMW vor 1. Heimrennen in Berlin "noch voll im Rennen um den Fahrertitel"

An diesem Samstag steht für das deutsche Werksteam BMW i Andretti Motorsport das erste Heimspiel in der Formel E an. Beim Berlin E-Prix, bei dem der Hersteller aus München wie in den vergangenen Jahren als Titelsponsor auftritt, wollen Antonio Felix da Costa und Alexander Sims den Rückstand auf die Spitze verringern - sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung. Neben den Aussagen zum Rennen gibt BMW neuerdings auch seine Einschätzungen zur Strecke aus.

"Ich freue mich sehr auf das Heimspiel für BMW i Andretti Motorsport in Berlin", sagt Felix da Costa, der in der Meisterschaft als Vierter nur 17 Punkte hinter der Spitze liegt. "Unser Paket ist sehr gut, und ich denke, dass wir auf der Strecke am Flughafen Tempelhof gut zurechtkommen sollten. Leider konnten wir zuletzt nicht die erhofften Ergebnisse einfahren, aber ich bin trotzdem noch im Rennen um den Fahrertitel. Hoffentlich können wir uns in Berlin stark zurückmelden und wichtige Punkte holen."

Teamkollege Sims hofft nach einer bis dato glücklosen Debütsaison auf ein gutes Ergebnis in Berlin: "Auch beim Heimspiel für unser Team und BMW komme ich wieder auf eine für mich neue Strecke. Ich konnte mich im Simulator gut vorbereiten und habe den Eindruck, dass der Kurs deutlich weitläufiger ist als die typischen engen Stadtkurse, auf denen wir mit der Formel E oft unterwegs sind. Überholen scheint möglich zu sein, was das Racing vor allem für die Fans noch interessanter machen dürfte. Das ungewöhnliche Rennformat mit den Trainings bereits am Freitag und direkt dem Qualifying am Samstag ist eine neue Herausforderung. Aber ich freue mich sehr darauf."

BMW-Motorsportchef Jens Marquardt ergänzt: "Das erste Heimspiel für BMW i Andretti Motorsport am kommenden Wochenende ist für uns etwas ganz Besonderes. Als 'Official Vehicle Partner' ist BMW i von Saison 1 an eng mit der Formel E verbunden. Seit 2018 ist BMW i zudem Titelpartner des BMW i Berlin E-Prix. Nun kommen wir zum ersten Mal als Rennteam auf das Gelände des Flughafens Tempelhof - mit dem Ziel, das große Potenzial des BMW iFE.18 in entsprechende Ergebnisse umzumünzen. Bisher waren wir in unserer Debütsaison gut unterwegs und sind mit Antonio Felix da Costa trotz einiger Höhen und Tiefen noch voll im Rennen um den Fahrertitel. Das gesamte Team ist voll motiviert, den deutschen Fans in Berlin auf der Strecke eine gute Show zu bieten."

Track Facts zum Berlin E-Prix

 

Streckenlänge

2,375 km, damit relativ kurz. Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn.

Kurven

5 Links- und 5 Rechtskurven. Langsamste Kurve: T6 (ca. 48 km/h). Schnellste Kurve: T8 (ca. 160 km/h).

Streckenbelag

Sehr eben, einheitlicher Betonbelag (Flughafen)

Griplevel

Medium. Da der Kurs nicht über öffentliche Straßen führt und kein Laub oder Blütenstaub die Strecke verschmutzen, sollte der Nachteil für Qualifying-Gruppe 1 weniger groß ausfallen.

Streckenlayout

Relativ hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Daher relativ hoher Energieverbrauch. Zwei lange Geraden und eine breite Strecke sorgen für gute Überholmöglichkeiten.

Reifenverschleiß

Hoch. Besonders für die rechte Seite. Reifenverschleiß kann im Rennen ein Schlüsselfaktor werden.

Attack Zone

Der ATTACK MODE wird auf der Außenseite von Turn 6 aktiviert. Risiko von Positionsverlust vorhanden.

Unfallrisiko

Aufgrund der breiten Strecke relativ gering.

Schlüsselfaktoren 

Hohe Effizienz des Antriebsstrangs, Energiemanagement, Reifenverschleiß.

 

von Timo Pape 

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