Jean-Eric-Vergne-Virgin-Formula-E

DS Virgin: Spekulationen um Abgang von Vergne

DS Virgin Racing könnte sich französischen Medienberichten zu Folge nach der aktuellen Saison von Jean-Eric Vergne verabschieden. Der Franzose, der bis zum zweiten Platz in seiner Heimatstadt Paris eine schwache zweite Formel-E-Saison zeigte, würde demnach durch einen anderen Fahrer ersetzt. Virgin-Teamchef Alex Tai hat diese Spekulationen nun jedoch als eben solche abgetan.

"Wir haben noch keinerlei Entscheidungen bezüglich unserer Fahrer getroffen. Alles, was man so liest, ist also vollkommen substanzlos", sagt Virgin-Teamchef Alex Tai gegenüber 'Motorsport.com'. "Wir haben uns damals für Jean-Eric Vergne entschieden, weil er einer der schnellsten verfügbaren Fahrer ist. Und wir glauben nach wie vor, dass er das ist."

Beide Fahrer - also auch Sam Bird - müssten sich bis Saisonende beweisen. Sicher sei nichts, sagt Tai. "Wir haben noch keine Personalentscheidungen getroffen, werden es aber vor dem Ende der aktuellen Saison tun", so der Teamchef. Bird soll nach Informationen von 'Motorsport.com' allerdings bereits einen Virgin-Vertrag für Saison drei in der Tasche haben.

Beim Testprogramm für Saison drei, das in den nächsten Wochen starten soll, müssten Vergne und Bird nicht zwangsläufig ran: "Das Gute bei DS Virgin ist, dass wir einige Testfahrer zur Verfügung haben, (…) keiner unserer Stammpiloten muss also zwangsläufig dabei sein."

Der Argentinier Jose Maria Lopez wird immer wieder als potenzieller Virgin-Pilot ins Gespräch gebracht. Laut Tai nimmt der Citroen-Fahrer aber keine privilegierte Position ein: "Nein, überhaupt nicht. Wir schauen uns sämtliche Kandidaten an, und ich muss sagen, ich bevorzuge eigentlich Piloten, die Erfahrung in dieser Serie mitbringen." Denn es brauche Zeit, die speziellen Anforderungen der Formel E zu erlernen, so Tai.

von Timo Pape 

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