"Deutlich die Pace gefehlt" - Enttäuschendes Formel-E-Debüt für deutsches HWA-Team

HWA ist mit dem Diriyya E-Prix am Samstag in die Formel E eingestiegen. Nach einem guten Qualifying mit Platz 4 für Stoffel Vandoorne und Platz 9 für Gary Paffett konnten die Gen2-Fahrzeuge von HWA Racelab aufgrund eines technischen Problems im Rennen die Pace der Konkurrenten nicht ganz mitgehen. Das Team sammelte nichtsdestotrotz wichtige Erkenntnisse für die anstehenden Rennen der vollelektrischen Rennserie.

Der Saisonauftakt auf dem Stadtkurs nahe Riad hatte turbulent begonnen: Wegen starken Regens mussten die Freien Trainings teilweise abgesagt und das Qualifying verschoben werden. Vandoorne ließ sich hiervon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich bei anspruchsvollen Bedingungen mit dem vierten Platz eine gute Ausgangslage für das Rennen.

Bei trockenen Bedingungen zum Rennstart behauptete sich der Belgier in der ersten Phase des Rennens noch im vorderen Teil des Feldes, verlor dann aber nach und nach immer mehr Plätze. Im Laufe des Rennens konnte der 26-Jährige die Pace der Konkurrenz nicht mitgehen und fuhr schließlich auf Position 17 über die Ziellinie.

"Das war leider nicht das Ergebnis, auf das wir gehofft hatten", sagt Vandoorne. "Es war ein schwieriger Nachmittag, und wir hatten einige Probleme im Rennen. Wir hatten nicht die Pace, die wir uns gewünscht hatten, was sehr schade ist. Ich denke, dass es möglich gewesen wäre, hier um einiges besser abzuschneiden. Trotzdem haben wir es geschafft, das Rennen zu beenden. Wir haben an diesem Wochenende extrem viel gelernt. Das Ergebnis ist ein wenig enttäuschend, insbesondere nach dem guten Qualifying. Beim nächsten Rennen wollen wir es aber besser machen."

Teamkollege Paffett war von Platz 9 ins Rennen gegangen und sollte im Rennen einen ähnlich verkorksten Tag erwischen. Nach etwas mehr als zehn Rennminuten kam der Brite von der Ideallinie ab und landete in der Streckenbegrenzung. Der 37-jährige musste sein Formel-E-Debüt vorzeitig beenden und ging leer aus.

"Das war für mich ein sehr enttäuschendes Rennwochenende", erklärt Paffett. "Nach einigen Duellen in der Anfangsphase beruhigte sich das Rennen ein wenig, und ich habe mich auf der Strecke sehr wohl gefühlt. Dann ist mir jedoch ein kleiner Fehler zwischen der achten und neunten Kurve unterlaufen, wodurch ich von der Ideallinie abgekommen und in der Mauer gelandet bin. Das Rennen war für mich damit beendet – das gehört zu Rennen auf Stadtkursen manchmal dazu. Wir haben im Rennen sehr viel gelernt, auch wenn es für mich viel kürzer war als erhofft. Für Marrakesch werden wir besser vorbereitet sein. Ich freue mich schon jetzt darauf, bald wieder im Fahrzeug zu sitzen."

Ulrich Fritz, Teamchef von HWA Racelab, sagt: "Heute war wie erwartet ein lehrreicher Tag für uns. Im Qualifying lief es für Stoffel und Gary noch sehr gut, aber im Rennen hat uns deutlich die Pace gefehlt. Woran das genau lag, müssen wir jetzt analysieren. Unser Ziel war es, bei unserem ersten Auftritt in der Formel E mit beiden Fahrzeugen das Rennen zu beenden. Leider ist uns das nicht ganz gelungen. Dennoch: Danke an die gesamte Mannschaft für die harte Arbeit in den vergangenen Wochen. Ich hoffe, mit den Daten von heute und dem Test am Sonntag können wir bis Marrakesch einen Schritt nach vorne machen."

von Timo Pape 

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Kommentar von Thorsten Pougin |

Hallo. Mercedes wär besser in der DTM geblieben. Formel E is langweilig u.die Auto sind hässlisch. Mfg von einem eingefleischten Mercedes Fan Schöne Weihnachten

Kommentar von Simon |

Dann Tschüß. Den Kommentar hättest du dir sparen können.

Kommentar von egon Wissmann |

Formel E ?? Wer schaut sich denn so ein Mist an ?? Voll langweilig , die Autos sehen einfach nach einheitsbrei aus ... Kein Sound nix einfach nur gähn.

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