Jaguar-Formula-E-Car-Back

Evans & Jaguar wollen mittelfristige Leistungssteigerung im Saisonverlauf

Bei Jaguars Formel-E-Premiere am 9. Oktober in Hongkong lief es noch nicht ganz wie gewünscht für den Neuling. Adam Carroll beendete das Rennen als Zwölfter, während Mitch Evans durch ein technisches Problem ausfiel. Das Debüt endete somit punktlos, auch wenn Jaguar nicht allzu weit von den Punkten weg war. Trotzdem hat der britische Rennstall wichtige Erkenntnisse gesammelt und ist als Team näher zusammengerückt. Beim Marrakesh ePrix am Samstag will die "Raubkatze" davon profitieren.

Nach seiner Rennpremiere in Hongkong war Carroll tief beeindruckt von der Formel E. "Vor allem davon, wie ereignisreich das Rennen war", sagt der Brite. "Vom Start bis zur Ziellinie hat jeder Fahrer in jeder Sekunde gekämpft und die Ellenbogen ausgefahren. Das war Racing vom Feinsten, deshalb hoffe ich, dass es so schnell wie möglich losgeht in Marrakesch."

"Wir sind in Hongkong als Team sehr viel enger zusammengerückt", sagt Adams. "Diese Zeit gerade ist extrem wichtig für ein neues Team, denn je besser man sich kennt, desto besser arbeitet man in Stresssituationen zusammen. Und Situationen sind während eines Rennens nun mal unausweichlich."

Für Teamkollege Mitch Evans war die Premiere im Formel-E-Auto vor allem eine Frage der Feinjustierung: "Wie immer, wenn du ein neues Auto fährst, musst du dich erst mal einschießen, um das Maximum aus deinem Fahrzeug herauszuholen. Daran habe ich mit meinem Team lange gearbeitet, vor allem was das Energiemanagement angeht."

"Der I-TYPE lässt sich super fahren, er hat ein unheimlich hohes Drehmoment. Er unterscheidet sich von allem, was ich bisher gefahren bin", sagt Evans. "Unser Energiemanagement war sehr gut in Hongkong, was für ein neues Team schon mal nicht schlecht war. Wir können im Verlauf der Saison sicherlich noch ein bisschen mehr Pace herausholen, aber das ist normal, wenn du neu in einer Serie bist. Eine spannende Zeit liegt vor uns."

von Timo Pape 

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