Formel E Rennauto Spark SRT 01E.

Formel E: Änderungen am Regelwerk?

Die Formel E ist eine noch sehr junge Rennserie und noch sind die Macher um Formel E Chef Alejandro Agag am experimentieren. So wurde in Miami mit drei Trainingssessions anstelle der vorgesehenen zwei Sessions experimentiert. Der Grund dafür klingt auch logisch. Durch die kürzeren Sessions haben die Autos mehr Möglichkeiten die Akkus zu laden. 

Als weitere Neuerung möchte Alejandro Agag den Fahrern biometrische Sensoren anheften um dem Zuschauer die körperliche Verfassung des Fahrers anzeigen zu können. Ein nettes Feature zu sehen wie der Puls in die Höhe schnellt kurz vor der Kollision. Aber wahrscheinlich zeigt es einfach nur die Coolness der Fahrer an. So viele Informationen wie möglich möchte Agag dem Zuschauer zur Verfügung stellen. Sicherlich lobenswert und interessant. Wenn man bedenkt, wie viel Daten über die Telemetrie tatsächlich erfasst werden. Zur Zeit stehen diese Daten allerdings nur dem jeweiligen Team zu Verfügung und ob die sich gerne in die Karten schauen lassen ist fraglich.

Eine weitere Änderung könnte den Fanboost betreffen. Dieser ist zwar in der Motorsportwelt recht umstritten, hatte aber bis jetzt relativ wenig Einfluss auf das Renngeschehen. Deshalb möchte Alejandro Agag die Abstimmphase verlängern. Im Moment wird der Fanboost 10 Minuten vor Rennbeginn gestoppt  und dann den Fahrern mit den meisten Stimmen zugesprochen. Agag möchte die Abstimmung bis zu 10 Minuten nach Rennbeginn laufen lassen.

 "Das wird Fans einen größeren Einfluss auf das Rennen geben und viel mehr  Spaß machen" sagte Agag. Die FIA allerdings scheint mit dem Vorschlag nicht einverstanden zu sein. Dazu sagte Agag: ""Die FIA sagt, dass der Fanboost nicht sportlich ist und die Fans das Ergebnis des Rennens verändern. Darüber sind sie nicht glücklich. Ich habe ihnen dazu gesagt, dass das genau die Idee des Fan-Boosts ist."

Test der neuen Bremsen in Magny-Cours

 

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