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Formel E: Max Günther startet auch in Paris für Dragon Racing

Maximilian Günther wird auch in Paris für Geox Dragon Racing in der Formel E starten. Das bestätigte das Team am Freitagmittag. Der Deutsche, der zuletzt in Rom für den eigentlichen Stammfahrer Felipe Nasr einsprang, bekommt demnach eine weitere Chance in Frankreich, um sich für den US-Rennstall zu empfehlen. Nasr wolle sich stattdessen auf das nächste Rennen in der IMSA-Sportwagenmeisterschaft vorbereiten, heißt es in einem offiziellen Statement des Rennstalls.

"Geox Dragon bestätigt, dass Maximilian Günther in Paris an einem weiteren Rennen seines limitierten Programms in dieser Saison an der Seite von Jose Maria Lopez teilnehmen wird", erklärt das Team in einem Schreiben. "Felipe Nasr wird nicht in Paris fahren, um sich auf das nächste Rennen in der IMSA-Meisterschaft vorzubereiten, bei dem er seine Führung ausbauen will. Er wünscht seinen Dragon-Teamkollegen viel Glück für das anstehende Rennen in der französischen Hauptstadt."

Zuvor hatte der 26-Jährige selbst das Cockpit von Günther übernommen, der seinen Sitz nach den ersten drei Saisonrennen an den ehemaligen Formel-1-Piloten Nasr abgab. Wenngleich Günther in Santiago und Rom bis zu einem Ausfall in der Schlussphase des Rennens innerhalb der Top-10-Ränge platziert war, blicken sowohl er als auch Nasr auf eine bislang punktlose Saison zurück. Günther qualifizierte sich zuletzt in Rom für das Super-Pole-Qualifying, das er auf Platz 5 beendete. Im Rennen leistete er sich zunächst einen Fehler und fiel kurz vor Schluss aus den Punkten.

Der Brasilianer Nasr startete in Mexiko, Hongkong und Sanya für Dragon und zog sich zuletzt aufgrund einer Terminkollision mit dem IMSA-Rennen von Long Beach (USA) für den Rom E-Prix zurück. Nun wird Nasr überraschend einen weiteren E-Prix aussetzen. Sportlich konnte er in der Formel E bislang allerdings auch nicht überzeugen...

Nasr-Comeback offenbar in der Schwebe

Inzwischen gilt es als fraglich, ob Nasr in den verbleibenden Saisonrennen überhaupt in die Formel E zurückkehren wird. Offiziell verfügt er über einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison, der zwischen den Läufen von Marrakesch und Santiago unterschrieben wurde. Nach drei erfolglosen Rennen könnte er gerüchteweise jedoch schon jetzt aus der Serie aussteigen.

Alternativ könnte Dragon planen, das zweite Cockpit an der Seite von Lopez für die kommenden Rennen offen zu halten. Günther und Nasr könnten somit immer wieder tauschen, ehe für die letzten drei Rennen in Bern und New York ein Fahrerwechsel-Verbot in Kraft tritt. Welchen Weg der Rennstall um Jay Penske beschreiten wird, und ob Nasr überhaupt an einen Formel-E-Ausstieg denkt, bleibt vorerst ungewiss.

Der Paris E-Prix 2019 findet am 27. April statt und führt die Fahrer um den Invalidendom im Herzen der französischen Hauptstadt. Das Rennen ist der zweite Europa-Lauf des diesjährigen Rennkalenders.

von Tobias Bluhm 

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Kommentar von Simon |

Schön für Günther. Das hat er sich nach seinen Leistungen verdient. Ich hoffe wirklich, dass er den Rest der Saison auch noch bestreiten darf. Ich würde ihm das Heimrennen in Berlin wirklich gönnen.

Kommentar von EffEll |

Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg für das ohnehin nicht von Erfolg verwöhnte Team ist. Ob man so die nötige Stabilität für zählbares Ergebnisse einfährt, halte ich für zumindest fragwürdig. Auch dass Günther unter enormen Druck zu stehen scheint, meine ich ihm in den Rennen anzumerken. Er macht ja immer wieder Fehler und begeht Regelverstöße. Irgendwie verständlich, ohne den Rückhalt eines Stammfahrervertrags. Erfolg lässt sich scheinbar nicht erzwingen.

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