Lucas di Grassi, Sebastien Buemi, Jerome d'Ambrosio

Formel E: Sebastien Buemi auf Pole in London

Lucas di Grassi hat seine Kampfansage wahr gemacht und erreichte weitestgehend unbehelligt die Pole Position, bis dann die vierte Session einsetzte. In der ersten Session des Qualifyings konnte sich di Grassi in seiner dritten Runde an die Spitze setzen, wurde dann aber von Nikolas Prost geschlagen, konnte aber direkt kontern und blieb von da an bis zur vierten Session Qualifying an der Spitze.

In Session 2 konnte J.Eric Vergne zwar rankommen an di Grassi und schob sich mit einem Abstand von 0.077 Sek. auf die zweite Position. Dabei hatte Vergne in der vorhergehenden Runde noch einen Verbremser, der ihn die ganze Runde kostete. Gut hat sich auf O. Turvey geschlagen, der es aus dem Stand heraus auf Platz vier schaffte. 

Die dritte Session mit Nick Heidfeld und Daniel Abt konnte dann an die Zeiten der vorhergehenden Gruppen nicht mehr anschliessen. Daniel Abt und auch Nick Heidfeld schafften es mit viel mühe bis in die Top 10. Karun Chandhok wollte dann auch zu viel und verlor sein Auto in der Mauer.

Dann kam die Session vier, mit den beiden Favoriten Piquet jr. und S. Buemi. Erst fuhr Piquet jr. auf Platz drei vor, hinter J.E. Vergne und dann drehte Buemi auf und toppte die Zeit von Lucas di Grassi mit immerhin 4 zehnteln. Auch Jerome d'Ambrosio konnte sich knapp vor Ende des Qualifyings noch an Lucas di Grassi vorbei auf Platz 2 der Startaufstellung schieben.

Die Rockies des Rennens konnten im großen und ganzen im Qualifying nicht überzeugen. Simone de Silvestro erreichte nur Platz 17, gefolgt von Yamamoto, Fontana und Fabio Leimer. Einzig O. Turvey erreichte mit Position 7 einen guten Startplatz. Fabio Leimet scheint noch dazu eine Strafe bekommen zu haben. Leider liegen hierzu noch keine Informationen vor.

Noch während dem Qualifying twitterte Jean Eric Vergne, dass "Überholen auf der Strecke nahezu unmöglich sei". Vorallem nach dem die FIA jetzt die Kurve 1 zur Überholverbotszone erklärt hat. Auch Sebastien Buemi erklärte: "Überholen wird sehr schwer. Wir wollen so viel Energie wie möglich sparen, damit sich dadurch Gelegenheiten ergeben."

Das Rennen startet nach deutscher Zeit um 17:00 Uhr.

  

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