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Formel E: Vandoorne zielt "definitiv" auf Mercedes-EQ-Cockpit ab

Die Verpflichtung von McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne beim neuen deutschen Formel-E-Team HWA zählte zweifelsohne zu den Sensationstransfers dieses Sommers. Der Belgier, der sein Cockpit in der Formel 1 nach der laufenden Saison räumen muss, wird ab Dezember an der Seite von Gary Paffett für das Venturi-Kundenteam HWA Racelab an den Start gehen. Ein Jahr der Vorbereitung für die möglicherweise großen Aufgaben, die ab der Saison 2018/19 auf ihn warten könnten…

HWA Racelab bildet bekanntlich die Vorhut für das künftige Formel-E-Werksteam Mercedes EQ, das zur sechsten Saison, also Ende 2019, mit großen Ressourcen in die Elektroserie einsteigen wird. Wer dann für die vermeintlichen "Silberpfeile" ins Lenkrad greifen könnte, ist noch völlig offen. Durch das Entwicklungsjahr bei HWA erhofft sich Vandoorne jedenfalls Chancen, auch in Zukunft für den Rennstall zu starten - nur eben mit Stern auf dem Auto.

"Wir werden sehen, aber ja, das ist definitiv das Ziel", bestätigt Vandoorne gegenüber 'Motorsport.com'. "Ich denke, dieses Team birgt gewaltiges Potenzial für die Zukunft. Es ist also gut, sich ihnen jetzt schon anzuschließen, um somit zum Start (Mercedes-Einstieg) dabei zu sein. Ich hoffe, ich kann ihnen die Erfahrungswerte weitergeben, die sie für die Entwicklung benötigen. Ich möchte einfach Teil dieser Entwicklung sein."

Chancen auf ein Mercedes-Cockpit hätte Vandoorne nach aktuellem Stand durchaus. Sein Potenzial am Steuer ist unbestritten. Zudem hat ihm Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff persönlich nahegelegt, sich dem HWA-Projekt in der Formel E anzuschließen. Für Vandoorne eine Win-win-Situation: Er bekommt nach seinem Formel-1-Aus nicht nur die Chance, sich in der Formel E zu bewähren, sondern hält via Mercedes gleichzeitig den Kontakt zur "Königsklasse".

Sein Hauptfokus liege nichtsdestotrotz auf der Formel E, erklärt Vandoorne. "Das ist schon klar. Dort werde ich nächstes Jahr fahren, und darauf werde ich mich auch voll konzentrieren. Ich habe bei HWA unterschrieben, um langfristig in der Formel E zu bleiben. Aber wer ahnt schon, was die Zukunft bringt? Nun weiß jeder, was ich tun werde, und wir werden sehen, was auch immer sich noch für Möglichkeiten auftun werden."

von Timo Pape 

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Kommentar von EffEll |

Also scheint es kein mehrjähriger Vertrag zu sein, wie ihn vorher Wehrlein angeboten bekommen hatte.
Dann wird ein Performance-Vergleich zwischen Vandoorne und Wehrlein interessant.
Mal sehen wer später im Mercedes sitzt. Falls Wehrlein für 2020/21 kein F1 Cockpit bekommt, wäre es vielleicht eine Option, wenn er sich empfehlen kann. Vandoorne scheint kein Wunschkandidat zu sein, sonst hätte man auch ihn für mehrere Jahre verpflichtet

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