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Formel E: voestalpine präsentiert gedruckte Trophäe & kündigt Demolauf in Wien an

Anzeige | Neun Tage bevor am 13. April in Rom die Ampel zum ersten Europa-Rennen der Saison auf Grün schaltet, machte die Formel E am Donnerstag Station in Wien. Das Österreicher Unternehmen voestalpine, Sponsor und Namensgeber der "voestalpine European Races", präsentierte in diesem Zuge seine frisch gedruckte Trophäe für die neue Europa-Wertung und kündigte zudem an, noch in diesem Monat einen Demolauf mit dem neuen Formel-E-Auto in Wien zu veranstalten.

Gemeinsam mit Audi-Fahrer Lucas di Grassi und Formel-E-Sportdirektor Frederic Espinos stellte voestalpine-CEO Wolfgang Eder den brandneuen Siegerpokal für den besten Fahrer der voestalpine European Races vor. Die besondere Trophäe wurde von voestalpine in einem neuartigen 3D-Druck-Verfahren produziert und wird am 22. Juni in Bern an den besten Fahrer der fünf europäischen E-Prix überreicht. Alle Ergebnisse und den stets aktuellen Gesamtstand der neuen Europa-Wertung findest du ab sofort auch auf e-Formel.de.

voestalpine gilt als einer der Technologieführer für das erwähnte 3D-Druck-Verfahren, bei dem feinstes Metallpulver geschmolzen und schichtweise zu hochkomplexen Teilen aufgebaut wird. Das Pulver dafür stammt vom voestalpine-Standort Kapfenberg. Und auch Deutschland hat einen Anteil am Pokal, denn gedruckt wurde die Trophäe im konzerneigenen Kompetenzzentrum in Düsseldorf.

3D-Druck-Komponenten kommen etwa im Rennsport oder im Flugzeugbau zum Einsatz und stehen damit beispielgebend für die Innovationskraft des voestalpine-Konzerns. Der neue Formel-E-Preis besteht aus 5.500 Metallschichten, die jeweils halb so dünn wie ein menschliches Haar sind. Die Metallkonstruktion ist mit 156 Gramm Gewicht bei einer Höhe von 25 Zentimetern ein echtes Leichtbauteil.

Nach der Präsentation der Sieger-Trophäe kündigte voestalpine an, am 22. April erstmals ein Formel-E-Auto mitten in der österreichischen Hauptstadt Wien starten zu lassen. Am Ostermontag werden die Ringstraße und der Rathausplatz für einen Show-Run mit dem aktuellen Gen2-Auto abgesperrt. Es wird die Premiere eines Formel-E-Boliden in den Straßen von Wien. Bisher konnten österreichische Fans den Elektrorenner (der ersten Generation) nur auf dem Red-Bull-Ring bestaunen. Die Chancen auf ein eigenes Formel-E-Rennen in Wien werden durch den Demolauf sicher nicht schrumpfen…

Lucas di Grassi: "voestalpine European Races eine zusätzliche Herausforderung"

Nach Rennen im Nahen Osten, Süd- und Mittelamerika sowie Asien steht der Europa-Teil der aktuellen fünften Formel-E-Saison unmittelbar bevor. Den Auftakt bildet der Rom E-Prix am übernächsten Wochenende (13. April). Nach insgesamt fünf Rennen in Rom, Paris, Monaco, Berlin und Bern wird der beste Fahrer der voestalpine European Races beim Europa-Finale am 22. Juni in Bern gekürt.

"Für uns Fahrer ist es eine zusätzliche Herausforderung, aber auch ein Ansporn, diesen prestigeträchtigen Preis neben der Gesamtwertung zu gewinnen. Die eigens dafür gefertigte Trophäe ist ein Unikat und eine echte Motivation", sagt Lucas di Grassi, der die Europa-Saison im vergangenen Jahr dominierte - damals gab es jedoch noch keine Extra-Wertung. "Die Einführung der voestalpine European Races zeigt, welch hohen Stellenwert die Formel E bei der Entwicklung von neuen Technologien für die Elektromobilität gerade auch in Europa darstellt", so di Grassi.

Auch voestalpine freut sich, dass es in Kürze so richtig losgeht: "Noch stehen wir in der Box, fiebern aber dem ersten Formel-E-Rennen der Saison in Europa entgegen", sagt Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. "Der voestalpine-Konzern gestaltet die Zukunft der Elektromobilität mit seinen Entwicklungen und Technologien schon heute mit. Die Vision einer ressourcenschonenden Mobilität verbindet uns mit den Akteuren der Formel E, und wir wollen diese Zukunftstechnologie mit den voestalpine European Races auch einer breiten Öffentlichkeit näher bringen."

Sportdirektor Espinos fiebert den Europa-Rennen ebenfalls entgehen: "Ich bin sehr gespannt zu sehen, wer sich als Erster in die Siegerliste der voestalpine European Races eintragen und die voestalpine-Trophäe in Bern hochhalten wird. Die Formel E ist eine ideale Plattform für die Entwicklung technologischer Innovationen in der Elektromobilität. Die Partnerschaft mit der voestalpine und die Verleihung dieses besonderen Preises ist ebenfalls eine Innovation, die einzigartig in der ABB FIA Formel E ist. "

Das Linzer Unternehmen voestalpine erzielt rund 50 Prozent seines Konzernumsatzes von 13 Mrd. Euro im Zukunftsmarkt Mobilität - die Elektromobilität nimmt darin einen zunehmend wichtigeren Stellenwert ein. Der Konzern liefert schon heute anspruchsvolle Elektrobänder als Vormaterial sowie Komponenten für noch effizientere E-Motoren. Mit der Produktion von höchstfesten automobilen Leichtbaukomponenten trägt der Konzern schon heute wesentlich zur Reichweitensteigerung von E-Autos bei.

Fotos: voestalpine

von Timo Pape 

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Kommentar von Horatio |

Fescher Pokal äh Trophäe.
Schön, dass hier auch die Konstruktion ein wenig mehr in den Mittelpunkt gerückt wird. Passt sehr gut zur Formel E.

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