RX2e-Auto-Rallycross-Electric-QEV-Technologies

Galerie: Neue Elektro-Rallycross-Serie RX2e stellt Auto für Saison 1 vor

Die neue Elektroserie RX2e, die künftig im Rahme der Rallycross-WM an den Start gehen soll, hat am Mittwochabend das finale Design des Rennautos für ihre Debütsaison vorgestellt. Gebaut wurde es vom spanischen Elektroauto-Spezialisten QEV Technologies und Rallycross-Urgestein Olsberg MSE, die auch die Fahrzeuge für die "große Schwester" RX2 herstellen.

Neu sind dabei die klare Form des Autos, ein aggressives Aerodynamik-Paket und eine futuristische Front mit integriertem Kühlsystem und Diffusern. Auf der Karosserie sind außerdem die Logos der fünf neuen Partner der Serie abgebildet. Diese sind Reifenlieferant Cooper Tires, Felgenhersteller Braid, R53 Enginnering (Hersteller für Dämpfer), Inverter-Lieferant Cascadia Motion und OMP Racing, die die Sitze und Gurte für die Serie herstellen.

"Wir sind mehr als begeistert, das RX2e-Auto in seiner finalen Form präsentieren zu können", sagt Pere Gonzalez, Projektmanager der Serie. "Es war ein hartes Stück Arbeit, bis hierhin zu kommen und ein unglaublicher Teameinsatz von QEV und OMSE im Hauptquartier und auf der Teststrecke."

"Dabei spielte sich ein großer Teil der Arbeit natürlich unter der Haube ab, um sichezustellen, dass wir das Grundlegende richtig machen, aber gleichzeitig unseren Fahrern und Teams die neueste Technologie in Kombination mit einem tollen Fahrerlebnis bieten können", erklärt Gonzalez weiter.

Das Leichtbauauto ist mit zwei unabhängig voneinander agierenden Antriebssträngen ausgestattet und soll über eine Leistung von 250 kW und 460 Nm Drehmoment verfügen. Die Batterie hat eine Kapazität von 32 kWh. Das bedeutet, der Akku fasst 4 kWh mehr Kapazität als das Gen1-Auto der Formel E, verfügt aber über die Leistung des Gen2-Autos.

Die Rennen sollen, wie bei der Schwesterserie RX2, ebenfalls im Rahmen der Rallycross-Weltmeisterschaft ausgetragen werden. Die erste RX2e-Saison ist für das kommende Jahr 2021 geplant.

Fotos: QEV Technologies

von Svenja König  

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Kommentar von EffEll |

Mich hätte das (Leistungs-) Gewicht interessiert, um die Motorleistung einschätzen zu können. Vermutlich liegt es erheblich niedriger als jenes, der Gen2 Monoposti, da auch die Batteriekapazität erheblich niedriger ausfällt.
Optisch erinnert mich der Wagen stark an den Ford Fiesta WRX, lediglich die Scheinwerfer stören diesen Eindruck. Die wirken recht generisch.

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