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Julius-Bär-Manager Parroni im Interview: "Konnten auf Erfolgswelle der Formel E mitreiten"

Die Formel E gastierte in der abgelaufenen Saison zum zweiten Mal in der Schweiz. Nach der erfolgreichen Premiere 2018 in Zürich erfolgte die Fortsetzung des Julius Bär Swiss E-Prix in der Schweizer Bundesstadt Bern. Ein unvergessliches Rennerlebnis für die Fans und auch für den wiederholten Titelsponsor Julius Bär. Die Schweizer Privatbank ist seit der ersten Stunde der Formel E als Investor und Partner der Serie am Start und hat maßgeblich dazu beigetragen, den Motorsport nach mehr als 60 Jahren Abstinenz zurück in die Schweiz zu bringen. Darüber hinaus tritt Julius Bär als Partner des BMW-Teams auf. Wir haben uns mit Marco Parroni, Head Sponsoring von Julius Bär und Mitglied des Global Advisory Board der Formel E, über das Engagement in der Formel E und bei BMW unterhalten.

Herr Parroni, welche Bedeutung hatte der Swiss E-Prix für die Schweiz und für Julius Bär?

Als globaler Partner der Formel E seit ihrem Start im Jahr 2014 sind wir stolz darauf, Titelsponsor des Swiss E-Prix gewesen zu sein. Wir sind eine Schweizer Bank und fühlen uns unserem Heimatmarkt verpflichtet. Dass die erste vollelektrische Rennserie, die wie keine zweite den Zeitgeist trifft, in Bern Halt gemacht hat, unterstreicht auch die Stärke der Schweiz als führendes Forschungszentrum und Hotspot für Innovationen.

Im neuen Rennkalender für Saison 6 wird die Schweiz nicht mehr berücksichtigt. Wie beurteilen Sie diese Entscheidung?

Natürlich hätte es uns als globaler Partner der Formel E gefreut, wenn ein Schweizer Austragungsort auch 2019/20 auf dem Formel-E-Rennkalender stehen würde. Die Festsetzung der Veranstaltungsorte liegt aber allein im Ermessen der Formel E. Wir respektieren deren Entscheid und sind überzeugt, dass die kommende Saison attraktives Renngeschehen rund um den Globus bieten und Schaufenster innovativer E-Mobilität sein wird.

Hält Julius Bär weiterhin Anteile an der Formel E?

Wir sind nach wie vor ein Investor der Formel E.

Die Formel E ist in den letzten fünf Jahren stark gewachsen. Welche Folgen hat das für Julius Bär?

Die Formel E hat die letzten Jahre eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Unser Mut, 2014 in die neue unbekannte Rennserie einzusteigen, hat sich gelohnt. Wir konnten die letzten Jahre auf dieser Erfolgs- und Entwicklungswelle mitreiten. Mit dem Formel-E-Engagement haben wir es geschafft, die Marke Julius Bär weltweit bekannt zu machen und uns als eine dynamische, verantwortlich denkende Bank zu präsentieren.

Wie erklären Sie sich dieses Wachstum?

Die neue Rennserie trifft den Nerv der Zeit. Anfangs noch belächelt, erreicht die Formel E inzwischen rund 40 Millionen TV-Zuschauer weltweit. Mit ihren modernen Elektroautos vermittelt sie eine Vision der Zukunft der Mobilität und demonstriert das Potenzial nachhaltiger Energien und innovativer Technologien.

Wie zufrieden sind Sie mit der Partnerschaft zwischen Julius Bär und BMW i Andretti Motorsport?

Wir sind sehr zufrieden. Wir konnten unsere Partnerschaft mit BMW über die letzten Jahre sukzessive ausbauen. Das exklusive Engagement beim BMW-Team, das (als Official Vehicle Partner) ebenfalls seit der ersten Stunde bei der Formel E involviert ist, ist eine ideale Ergänzung zu unserer globalen Partnerschaft mit der Rennserie. Es ermöglicht uns beispielsweise, unseren Kunden während der Rennen einzigartige Einblicke in die Arbeit eines Rennstalls oder in den Pitlane-Bereich zu bieten. Zudem haben wir unsere strategische Partnerschaft auf Bereiche außerhalb der Formel E ausgeweitet.

Haben Sie einen Favoriten unter den Fahrern der Formel E?

Da möchte ich mich nicht festlegen. Wir sind seit der ersten Stunde Partner der Formel E, kennen sämtliche Fahrer und respektieren deren Leistungen.

von Erich Hirsch 

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Kommentar von Benny |

Ich sehr Traurig darüber das ich als Stuttgarter nicht nach Bern konnte. Bern ist für Uns näher als Berlin und auch die schönere Stadt. Ich denke viele Formel-E Fans würden sich auf einen neuen Termin in der Schweiz freuen.

Die Batterie wird über kurz oder lang sich nicht in den Fahrzeugen etablieren. Die Brennstoffzelle wird das Rennen machen.

Schade das die Berner Bevölkerung so gegen die Formel-E war, aber am Ende ihre Balkone doch für 100€ die Nase hergegeben haben.

Bitte bringt die Formel-E zurück in die Schweiz :-)

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