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Mit Audi, Porsche & Mercedes: Formel E zu Gast auf dem Oktoberfest in München

Die Formel E stößt bereits jetzt auf eine historische sechste Saison an: Knapp acht Wochen vor dem Auftaktrennen 2019/20 in Diriyya (Saudi-Arabien) war Daniel Abt (Audi) zu Gast auf dem Münchner Oktoberfest und traf dabei nicht nur auf ausgewählte Medienvertreter, sondern auch auf hochrangige Persönlichkeiten der neuen deutschen Formel-E-Herstellermarken Mercedes-Benz und Porsche.

"Wir genießen heute zwar den gemeinsamen Abend, aber natürlich ist das Aufeinandertreffen der vier deutschen Hersteller auch bei uns das große Gesprächsthema im Vorfeld der Saison", sagt Daniel Abt am Rande des Abends. "Ich freue mich schon auf das Kräftemessen in Saudi-Arabien. Ich bin mir sicher, dass die Teams und Fahrer der kommenden Saison zu den wettbewerbsfähigsten Aufgeboten zählen, die es jemals im Motorsport gegeben hat."

Ebenfalls zu Gast in München waren Mercedes-Teamchef Ian James und Pascal Zurlinden, Porsches Formel-E-Projektleiter (siehe Foto). "Es ist sehr schwierig, große Erwartungen für die Saison festzulegen", schmunzelt James und fügt hinzu: "Ich freue mich einfach auf Saudi-Arabien und den Test in Valencia, wo wir eventuell einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie wir im Vergleich zur Konkurrenz dastehen - auch wenn man erst auf den Straßenkursen sehen wird, wie genau sich das Kräfteverhältnis darstellt. BMW und Audi haben schon viele Erfahrungen gesammelt, für uns und Porsche ist es etwas ganz Neues. Aber das sorgt sicherlich für viel Spannung."

"Auch wir freuen uns darauf, in ein paar Wochen in Valencia zu sein", sagt Pascal Zurlinden im Gespräch mit seinen neuen Rivalen. "Unsere Vorbereitung lief bislang fast perfekt. Wir sind im Zeitplan und biegen nun langsam auf die Zielgerade ein. Wir stellen uns auf einen großen Kampf mit unseren Konkurrenten ein. Für den deutschen Markt ist diese Saison sehr wichtig, wir freuen uns auf das Duell auf der Strecke in Diriyya."

Ehe es in den Vorort der saudi-arabischen Hauptstadt Riad geht, trifft sich das Aufgebot der Formel E noch in Valencia. Dort finden vom 15. bis 18. Oktober die obligatorischen Vorsaison-Tests statt, ehe die Teams Anfang November ihre Ladung nach Saudi-Arabien transportieren lassen. Die Formel-E-Saison 2019/20 beginnt mit einem "Double-Header"-Event, bei dem an einem Wochenende (22. und 23. November) zwei Formel-E-Rennen stattfinden.

von Tobias Bluhm  

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Kommentar von EffEll |

"Für den deutschen Markt ist diese Saison sehr wichtig, wir freuen uns auf das Duell auf der Strecke in Diriyya."
Ja, für die Hersteller wichtig, für den Zuschauer hochinteressant. Und da stellt sich mir die Frage, wie es mit den Übertragungsrechten aussieht und wer die Formel E in Teilen oder gar komplett überträgt. Ich gehe mal davon aus, das sich Eurosport die Rechte wieder für den deutschen Markt gesichert hat, oder? Was ist mit den ÖR? Gab es da schon irgendwelche Informationen zu? Wie sieht die Rechtevergabe aus und gibt es da vielleicht sogar noch laufende Verträge? Über Infos dazu würde ich mich sehr freuen!

Kommentar von Tobias Bluhm |

So sieht's aus! Eurosport hat in DE weiterhin eine Exklusiv-Lizenz für die FE und wird jedes Rennen übertragen, verhandelt aber - so unser Stand - hinter den Kulissen auch für die Saison 19/20 mit ARD und ZDF über die Vergabe von Sublizenzen. Final ist da allerdings noch nichts. Sobald es Infos gibt, berichten wir natürlich sofort darüber! :) LG Tobi

Kommentar von ABC |

Liberty Media gehört ja die Formel 1. Hält LM nicht auch Anteile an der Formel E?

Liberty Media gehört dem Texaner John Malone, dem wiederum auch Eurosport gehört.

Eurosport hat exclusive Übertragungrechte bis ins Jahr 20XX, soviel ist sicher.

Kommentar von EffEll |

@Tobias Bluhm: Danke! Ich hatte eigentlich noch Hoffnungen dass ARD und/oder ZDF alle Rennen übertragen. Gerade die im Hauptprogramm ausgestrahlten Rennen waren sehr gut aufgearbeitet, was auch an den im Vergleich zu Eurosport hochkarätigen Experten Bruno Spengler und Maro Engel lag, die wirklich wussten, wovon sie redeten.
Dagegen fällt die Übertragung bei Eurosport stark ab. Zum Glück lässt sich dort aber das englische Originalkommentar anwählen.

@ABC
Ja, John Malone gehört die Discovery Gruppe, zu der auch Eurosport gehört. M.W. hat jedoch Formula E Operations Limited (FEO) weiterhin alle Medien und Vermarktungsrechte und das ist eine 100%ige Tochter der Formula E. Lediglich Motorsport Network als Medienunternehmen hat sich 2017 Anteile gesichert. Liberty Media hat mit der FE aber nichts zu tun afaik.

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