Oliver-Turvey-in-Long-Beach-ePrix

NextEV: Turvey wohl doch in Berlin verfügbar, platzt Debüt von Hanley?

Nun also doch: Der Brite Oliver Turvey scheint beim Berlin ePrix teilnehmen zu können. Ursprünglich kündigte sein Team NextEV an, dass Turvey wegen seiner Pflichten in der japanischen Super-GT-Serie beim Deutschland-Lauf der Formel E aussetzen werde. Der 29-Jährige sollte von seinem Landsmann Ben Hanley ersetzt werden. Das Rennen in der japanischen Tourenwagenmeisterschaft wird jedoch verlegt - Turvey kann also theoretisch in Berlin starten.

Als Grund für die Verlegung des Rennens nennen die Verantwortlichen der Super-GT-Serie die schweren Erdbeben, die Japan vor einigen Wochen erschütterten. Die Insel Kyushu, auf der am 22. Mai der dritte Saisonlauf der Serie hätte stattfinden sollen, liegt nach einem schweren Beben der Stärke 6,5 noch immer in Trümmern.

Aus Furcht vor weiteren Nachbeben wurde das Kyushu-Rennen nun bis auf Weiteres verschoben. Zudem werden alle verfügbaren Kräfte auf der Insel für die Such- und Bergungsarbeiten im südlichen Teil des Landes benötigt. Die Super GT werde die Aufräumarbeiten so gut wie möglich unterstützen, heißt es in einem Statement.

Oliver Turvey, der als Honda-Fahrer in der Serie um den Titel kämpft, wird beim Berlin ePrix also verfügbar sein. Das Formel-E-Debüt von Ben Hanley würde dementsprechend platzen. Erst im März wurde Hanley von NextEV vorgestellt. Aktuell fährt der 31-Jährige für das DragonSpeed-LMP2-Team in der European Le Mans Series ELMS. Eine Ankündigung seitens NextEV, wer am 21. Mai in Berlin starten wird, steht noch aus.

von Tobias Bluhm 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

NEUESTE NACHRICHTEN

Venturi-Car-from-behind

FIA geht gegen vermeintliche Traktionskontrolle in Formel E vor

Die FIA hat mit der Veröffentlichung des Technischen Reglements für die kommende Saison auf mögliche Traktionskontrollen in der Formel E reagiert. Gerüchte besagen, dass gleich neun der elf Teams in Saison ...
von Tobias Wirtz
Max-Günther-climbs-Formula-E-Car

Thema Impfen: So schützt sich die Formel E auf ihrer Welttournee

Die Formel E bewegt sich seit ihrer Premierensaison 2014/2015 auf unterschiedlichen Kontinenten. Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika stehen dabei fast jede Saison im Rennkalender der Elektrorennserie. In der derzeitigen ...
von Erich Hirsch
Sam-Bird-Monaco

Formel-E-Fahrer wünschen sich Rückkehr zu fester Rundenzahl

Mit der vergangenen Saison 2018/19 führte die Formel E eine neue Regel zur Dauer eines E-Prix ein: Ab sofort gingen die Elektrorennen nicht mehr über eine fixe, im Vorfeld definierte ...
von Timo Pape
Alejandro-Agag-Extreme-E-Buggy

Agag über Extreme-E-Kritik: "Man kann nicht im Bett bleiben, nur um Emissionen zu vermeiden"

Die neue SUV-Rennserie Extreme E soll zum nächsten großen Streich von Formel-E-Gründer Alejandro Agag werden. Der Spanier, der sich in den kommenden Wochen von seiner Position als Geschäftsführer der Formel ...
von Tobias Bluhm