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Offiziell: Esteban Gutierrez ersetzt Ma Qing Hua bei Techeetah

Es ist offiziell: Esteban Gutierrez ersetzt den Chinesen Ma Qing Hua bei Techeetah ab dem Mexico City ePrix am 1. April 2017. Das Team gab den Wechsel am Donnerstagmorgen bekannt. Der Formel-E-Vertrag des ehemaligen Haas-F1-Piloten gilt zunächst für den Rest der dritten Saison. Den zweiten Techeetah-Boliden pilotiert wie gehabt Gutierrez' früherer Formel-1-Rivale Jean-Eric Vergne. Ma hingegen fungiert ab sofort als Test- und Ersatzfahrer.

Schon im Januar wurde bekannt, dass Gutierrez zumindest bei den Rennen in Mexiko-Stadt und New York in der Formel E starten würde. Damals konnte der 25-Jährige aber noch kein Team verkünden. Dass er einen Vertrag für die gesamte verbleibende Saison erhalten soll, war bislang nicht bekannt. Mit seinem Auftakt bei Techeetah verfügt das chinesische Rookie-Team nun über das wohl namhafteste Line-up der Elektroserie.

Wie 'Motorsport.com' berichtet, soll Gutierrez neben Techeetah mit einer Reihe anderer Teams verhandelt haben, darunter Dragon, Virgin und e.dams. Für einige Zeit sah es so aus, als sei ein Vertrag mit Dragon nur noch eine Formalität. Weshalb die Entscheidung letztendlich auf Techeetah fiel, ist unbekannt. Auch ob Gutierrez eine private Testfahrt im Techeetah-Renner in Vorbereitung auf das Mexiko-Rennen am 1. April bekommt, ist noch ungewiss.

Die Chinesen sind das einzige Kundenteam der Formel E. Vor Saison drei schrieb Renault alle erlaubten 15 Testtage dem e.dams-Rennstall zu - Techeetah blieb lediglich einer der drei Filmtage (Maximum: 50 Kilometer). Offenbar testete der Mexikaner bereits im Techeetah-Simulator in Monaco.

Gutierrez ging zwischen 2013 und 2016 bei insgesamt 59 Formel-1-Grands-Prix an den Start und sammelte sechs Punkte. Er ist nach Nico Rosberg der zweitjüngste Formel-1-Pilot, der je eine schnellste Rennrunde verbuchen konnte. Nach Saisons für Sauber (2013 bis 2014), Ferrari (Reservefahrer, 2015) und Haas F1 (2016) blieb er für die Formel-1-Saison 2017 ohne Cockpit. Nun findet er pünktlich zu seinem Heimspiel in Mexiko eine neue Heimat in der Formel E.

von Tobias Bluhm 

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