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Venturi voller Optimismus zum Formel-E-Debüt nach Chile

Die chilenische Hauptstadt Santiago bildet die Kulisse für das vierte Saisonrennen der Formel E. Im Schatten der Anden setzt das Formel-E-Team Venturi seine Ziele sehr hoch. Die Monegassen konnten zuletzt in Marrakesch nichts Zählbares mitnehmen, doch überwiegt der positive Eindruck, den Maro Engel und Edoardo Mortara hinterließen. Beide Piloten beeindruckten im Rennen mit einem guten Energiemanagement und konnten immerhin sieben beziehungsweise zwölf Plätze bis kurz vor Rennende gutmachen.

Daher reist die Venturi-Truppe optimistisch nach Südamerika. "In Hongkong und Marrakesch waren unsere Autos konkurrenzfähig", sagt Engel. "Ich war in den Punkterängen, bevor ich die Bestrafung erhielt. Ich hoffe, das Pech endet jetzt, mein Blick richtet sich nach vorne. Von dem, was ich im Simulator erlebt habe, sieht die Strecke sehr interessant aus. Ich kann es kaum erwarten, dort das Rennen zu fahren", ergänzt der Deutsche.

Teamkollege Mortara kommt ebenfalls mit viel Zuversicht nach Chile - übrigens in die Heimat seiner Frau und deren Familie. "Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir machen gemeinsam als Team weitere Fortschritte. Der Stadtkurs von Santiago ist für alle Neuland. Als Rookie in der Meisterschaft wird mir das helfen, denn bei den letzten Rennen hatten die meisten meiner Konkurrenten schon Erfahrungen aus den vergangenen Jahren gesammelt."

Die Hitze wird in Chile voraussichtlich eine wichtige Rolle spielen. Bei erwarteten Temperaturen um die 30 Grad dürfte das Batteriemanagement zu einem entscheidenden Faktor werden. Die Venturi-Ingenieure rund um den Technischen Direktor Franck Baldet haben daher im Simulator eine Reihe unterschiedlicher Szenarien hinsichtlich des Energieverbrauchs durchgespielt. Das Team konzentrierte sich darauf, sich mit dem neuen und besonders schnellen Kurs von Santiago vertraut zu machen.

Rennstart ist am Samstag um 20 Uhr deutscher Zeit. Wir begleiten alle Sessions wie gewohnt im Live-Ticker, beginnend mit dem 1. Freien Training um 12 Uhr.

von Erich Hirsch 

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