Was genau ist eigentlich die Formel E?

Lenkrad des Spark-Renault SRT_01 E

Die ABB FIA Formula E Championship - so der offizielle englische Titel der Formel E - ist eine internationale Rennserie, die ihre Läufe ausschließlich mit elektrisch angetriebenen Formelfahrzeugen austrägt. In zahlreichen Metropolen in aller Welt treten dabei zwölf Teams mit insgesamt 24 Fahrern - einige davon ehemalige Formel-1-Piloten - gegeneinander an. Das erste Rennen fand am 13. September 2014 statt. Inzwischen läuft die sechste Saison.

Der Automobilweltverband FIA, der auch die Formel 1 veranstaltet, schlägt mit der Formel E grundsätzlich einen anderen Weg ein als mit allen anderen Rennserien in seinem Portfolio. Das Ziel: neue und vor allem junge Zielgruppen ansprechen. Nicht zuletzt aus diesem Grund finden die Formel-E-Events meist komprimiert an nur einem einzigen Tag statt. Weitere Details zum Format der Formel E finden sich weiter unten auf dieser Seite. Das Sportliche Reglement der Formel E ist zudem öffentlich einsehbar.

Im Markenkern der Formel E stehen Werte wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und technologischer Fortschritt. Die Elektro-Rennserie soll als Inkubator für die Automobilindustrie dienen, um die Entwicklung von Elektroautos voranzutreiben, sie attraktiver zu machen und somit gegen den Klimawandel vorzugehen. Mit Mercedes, Porsche, Audi, BMW, Jaguar, Nissan und zahlreichen weiteren Automobilherstellern und Unternehmen beschließen immer mehr Firmen, sich in der Meisterschaft zu engagieren.

Die Formel E trägt ihre Rennen größtenteils auf eigens entworfenen Straßenkursen direkt in den Stadtzentren aus, um das Event direkt zu den Zuschauern zu bringen - und nicht umgekehrt. Zudem will die FIA die Elektromobilität dort bewerben, wo sie vereinzelt schon heute, aber vor allem in Zukunft stattfinden wird: im urbanen Raum.

Ablauf einer Rennveranstaltung

Die Formel E hält ihre Rennveranstaltungen im Normalfall an einem einzigen Tag ab: zwei Freie Trainings am Vormittag, Qualifying in der Mittagszeit und Rennen am Nachmittag. Üblicherweise finden die sogenannten E-Prix (in Anlehnung an den Begriff "Grand Prix") samstags statt. Hin und wieder kommt es vor, dass einzelne Events auf Sonntag oder gar Freitag ausweichen. Darüber hinaus veranstaltet die Formel E in ausgewählten Städten Events mit zwei Rennen - etwa beim Saisonfinale in London. Bei einem solchen "Double-Header" finden jeweils zwei Saisonläufe an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt.

Der reguläre Zeitplan eines E-Prix (Ortszeit):

  • 08:00 - 08:45 Uhr: 1. Freies Training (45 min)
  • 10:15 - 10:45 Uhr: 2. Freies Training (30 min)
  • 12:00 - 12:40 Uhr: Qualifying - Gruppenphase (4 Gruppen à 6 min)
  • 12:45 - 13:05 Uhr: Qualifying - Super-Pole (15 min)
  • 16:03 - 16:50 Uhr: Rennen (45 min + 1 Runde)
Punktesystem

Wie in nahezu allen FIA-Rennserien erhalten die zehn bestplatzierten Fahrer eines Rennens Meisterschaftspunkte. In der Formel E wird außerdem die Pole-Position mit drei Zählern belohnt. Seit Beginn der Saison 2019/20 erhält darüber hinaus der schnellste Pilot Qualifying-Gruppenphase einen Zähler extra.

Die schnellste Rennrunde bringt seit der Saison 2016/17 noch einen zusätzlichen Punkt (vormals zwei). Der Zähler für die schnellste Runde wird jedoch nur an Fahrer innerhalb der Top 10 vergeben, um zu vermeiden, dass Piloten ohne Chancen auf eine Top-10-Platzierung ihr Setup während des Rennens umstellen lassen und nur noch auf die schnellste Runde aus sind - Platz 24 soll nicht mehr wert sein können als etwa Platz 11.

Die Maximalausbeute für einen Formel-E-Fahrer an einem Renntag beträgt somit 30 Punkte. Ein Team könnte in Summe maximal 48 Zähler holen.

PLATZ PUNKTE
1 25
2 18
3 15
4 12
5 10
6 8
7 6
8 4
9 2

10

1

Pole-Position

3

Sieger Gruppenphase

1

Schnellste Rennrunde

1
Qualifying-Format

Das Qualifying der Formel E wird in vier Gruppen ausgetragen, um Verkehrsbehinderungen auf den kurzen und teils engen Stadtkursen zu vermeiden. Die Gruppen werden jeweils nach dem aktuellen Stand in der Fahrermeisterschaft zusammengestellt. Dabei beinhaltet jede Quali-Gruppe insgesamt sechs Fahrer. Die sechs bestplatzierten Fahrer in der Gesamtwertung starten als Erste ins Qualifying.

  • Gruppe 1: Plätze 1-6
  • Gruppe 2: Plätze 7-12
  • Gruppe 3: Plätze 13-18
  • Gruppe 4: Plätze 19-24

Jede Qualifying-Gruppe hat sechs Minuten Zeit, um eine Zeit abzuliefern. Das ist gerade lang genug ist für eine "Outlap" aus der Boxengasse, eine optionale Aufwärmrunde mit 200 kW (Rennmodus) und eine einzige schnelle Runde mit der vollen Leistung von 250 kW (Quali-Modus). Die sechs übergreifend schnellsten Fahrer aus der Gruppenphase nehmen anschließend nacheinander an einem finalen Shoot-out um die sogenannte Super-Pole teil.

In der Super-Pole-Session geht zunächst der Pilot mit der sechstbesten Rundenzeit aus der Gruppenphase auf die Strecke. Sobald er seine schnelle Runde beginnt, springt die Ampel am Ausgang der Boxengasse auf Grün, um die Strecke für den fünfschnellsten Fahrer freizugeben. Dieses Prozedere wird bis zum Schnellsten der Gruppenphase fortgeführt. Die Reihenfolge des Shoot-outs ergibt letztlich die ersten sechs Plätze der Startaufstellung. Die Startpositionen 7 bis 24 entstammen der übergreifenden Reihenfolge während der Gruppenphase.

Fahrzeugwechsel

Weil die Batterie von Williams Advanced Engineering in den ersten vier Jahren der Formel E keine komplette Renndistanz überstand, wechselten die Fahrer gegen Rennmitte in ein zweites Auto, das vom Team in der Box bereitgestellt wurde. Für den Fahrzeugwechsel legte der Veranstalter in den ersten drei Saisons je nach Rennstrecke eine Mindestzeit vom Ein- bis zum Ausgang der Boxengasse fest, die nicht unterschritten werden durfte, um die Sicherheit zu gewährleisten. Mit dem Santiago E-Prix der vierten Saison schaffte die Formel E die Mindestzeit beim Boxenstopp ab.

Zum Start der fünften Saison im Dezember 2018 verabschiedete sich die Formel E wie geplant endgültig vom Fahrzeugwechsel. Der neue Einheitsakku aus dem Hause McLaren Applied Technologies machte den bis dato obligatorischen Boxenstopp hinfällig, denn dank einer Kapazität von 52 kWh nutzbarer Energie hielten die Batterien fortan ein ganzes Rennen durch.

Testfahrten

Teams: Mit wenigen Ausnahmen besteht für die Teams der Formel E während einer Saison ein striktes Testverbot. Einzig im Rahmen von bis zu sechs von der FIA organisierten gemeinsamen Testtagen dürfen die Rennställe ihre Fahrzeuge testen. Mindestens drei dieser sechs Tests müssen vor Beginn der Saison stattfinden. In der Vergangenheit fanden diese drei Tage entweder im britischen Donington Park oder im spanischen Valencia statt.

Ein Testtag während der Saison ist zudem für die sogenannten Rookie-Tests reserviert, bei denen ausschließlich Fahrer eingesetzt werden dürfen, die noch nicht an einer offiziellen Formel-E-Session teilgenommen haben (Freies Training, Qualifying oder Rennen).

Zudem kann jedes Team pro Saison sechs sogenannte Filmtage nutzen. Dabei darf nur das Auto der aktuellen Saison zum Einsatz kommen. Die Fahrtstrecke ist auf maximal 50 Kilometer begrenzt. Die Filmtage sind eigentlich zur Produktion von Foto- und Filmmaterial vorgesehen, werden häufig aber auch genutzt, um potenziellen Formel-E-Fahrern abseits des "Rookie-Tests" die Chance einer Testfahrt zu gewähren.

Hersteller: Zur Vorbereitung auf die nächste Saison stehen den eingeschriebenen Herstellern der Formel E jedes Jahr 15 private Testtage zur Verfügung. Die Termine sowie den Ort der Testfahrten dürfen sie frei wählen. Es müssen nicht die vollen 15 Tage genutzt werden. Beliefert ein Hersteller ein Kundenteam mit Antrieben, erweitert sich sein Kontingent um sechs zusätzliche Testtage. Der Hersteller kann frei entscheiden, ob er diese Tage entweder selbst nutzt oder dem Kundenteam zur Verfügung stellt.

Weitere Testfahrten - egal ob Windtunnel-Tests, Messungen auf dem Prüfstand oder CFD-Studien - sind sowohl für die Teams als auch für die Hersteller strikt verboten.

Rennstart

Da eine vollständige Einführungsrunde zu viel Energie kosten würde, positionieren sich die Autos in der Startaufstellung zunächst einige Meter hinter ihren eigentlichen Startplätzen im sogenannten Dummy-Grid. Kurz bevor die Startampel aufleuchtet, rollen die Fahrer schließlich vor auf ihre finalen Startpositionen, um sicherzustellen, dass alle Autos startklar sind und keines beim Start stehen bleibt.

Full Course Yellow (FCY)

Der Renndirektor der Formel E hat die Möglichkeit, auf der gesamten Rennstrecke gelbe Flaggen schwenken zu lassen. Dieses Modell namens "Full Course Yellow" (FCY) ähnelt in seiner Wirkung dem Virtual-Safety-Car (VSC) der Formel 1. Herrscht permanent Gelb, müssen die Fahrer auf 50 km/h verlangsamen und den Abstand zum Vordermann beibehalten.

Überholen ist während der permanenten Gelbphase verboten. Hält sich ein Fahrer nicht daran oder fährt unangemessen - egal ob zu schnell oder zu langsam-, wird er zu den Rennkommissaren vorgeladen. Die Boxengasse bleibt während einer FCY-Phase geöffnet. Auch hier gilt das gängige Tempolimit von 50 km/h. Zwischen den Safety-Car-Linien darf ein auf der Strecke fahrendes Auto ein anderes überholen, wenn sich dieses gerade innerhalb der Boxenein- oder -ausfahrt befindet.

Strafen-Katalog

Bei Fehlverhalten eines Fahrers während einer offiziellen Formel-E-Session kann die Rennleitung aus einem Strafenkatalog mit vier Optionen wählen:

  • Durchfahrtsstrafe: Der Fahrer muss unter Einhaltung des gegebenen Tempolimits - normalerweise 50 km/h - durch die Boxengasse fahren, ohne zu stoppen.
  • 5-Sekunden-Zeitstrafe: Auf die Gesamtrennzeit eines Fahrers werden nach dem Ende des E-Prix fünf Sekunden hinzugerechnet.
  • 10-Sekunden-Zeitstrafe: Auf die Gesamtrennzeit eines Fahrers werden nach dem Ende des E-Prix zehn Sekunden hinzugerechnet.
  • 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe: Ein Fahrer muss an die Box kommen und für zehn Sekunden stehenbleiben, ohne dass die Mechaniker im Anschluss am Fahrzeug arbeiten dürfen. Anschließend kann er sein Rennen fortsetzen - die härteste Strafe.

Die Rennleitung behält sich zudem vor, weitere Zeitstrafen auszusprechen. Darüber hinaus gibt es Optionen für eine schriftliche Verwarnung, eine Strafversetzung für das nächste Rennen, einen Start aus der Boxengasse, eine Disqualifikation oder sogar ein Startverbot für den nächsten E-Prix.

Fahrerwechsel pro Saison

Seit Saison 2 (2015/16) dürfen die Teams nur noch drei Piloten pro Startnummer während der kompletten Saison einsetzen. Also insgesamt maximal sechs Fahrer pro Rennstall. Zudem müssen die Cockpits für die letzten drei Rennen einer Saison mit denselben Piloten besetzt werden, um einem Konfliktpotenzial für den Ausgang der Meisterschaft aus dem Weg zu gehen. In Saison 1 (2014/15) waren noch mehr als 35 verschiedene Fahrer angetreten. Im Jahr drauf waren es durch die Regeleinführung schon nur noch 23 Piloten.

Sollte ein Fahrer unvorhersehbar ausfallen, besteht nach Absprache mit den Kommissaren nichtsdestotrotz die Möglichkeit, einen Ersatz zu finden, auch wenn das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft ist oder es sich um einen der letzten drei Saisonläufe handelt.

e-Lizenz

Die e-Lizenz (Englisch: e-Licence) ist für die Teilnahme an einem Formel-E-Rennen als Fahrer verpflichtend. Der Erwerb der Rennlizenz setzt Folgendes voraus:

  • Ein Fahrer muss mindestens eine internationale B-Lizenz der FIA haben.
  • Ein Fahrer muss an einem FIA-Lehrgang für Sicherheit sowie technische und sportliche Aspekte im elektrischen Motorsport teilnehmen. Auch das Bestehen eines schriftlichen Tests ist verpflichtend.
  • Ein Fahrer muss in den vorangegangenen drei Jahren mindestens 20 Punkte im Superlizenz-System der FIA gesammelt haben. Gleichermaßen gilt der vormalige Besitz einer F1-Superlizenz (ab 40 Punkten) oder die Teilnahme an mindestens drei Formel-E-Rennen der vorangegangenen Saison als Startberechtigung.

Sollte ein Fahrer keine Gelegenheit gehabt haben, die oben genannten Anforderungen zu erfüllen, muss er von der FIA als Talent mit herausragenden Fähigkeiten im Formelsport eingeschätzt werden und kann so eine Sondererlaubnis erlangen.

Budgets & Kosten

Damit ein Engagement in der Formel E für die Teams bezahlbar bleibt, setzt die Serie auf eine offizielle Kostenobergrenze von 3,5 Millionen US-Dollar pro Saison. Bei der Entwicklung der Antriebsstränge gilt für die eingeschriebenen Hersteller der Formel E hingegen keine Kostendeckelung, sodass die Produktionskosten bei vielen Herstellern bereits im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Der Preis eines vollständigen Formel-E-Autos samt Antriebsstrang ist auf maximal 817.300 Euro festgesetzt. Dieser unterteilt sich wie folgt: 299.600 Euro für das Chassis, 200.000 Euro für die Batterie von McLaren Applied Technologies, 12.700 Euro für das Halo-Sicherheitssystem sowie 55.000 Euro Verwaltungsgebühr, die an die FIA geht. Für Kundenteams werden weitere 250.000 Euro für den Kauf eines Antriebsstrangs fällig, also 500.000 pro Team.

Besitzverhältnisse

Der Medienkonzern Liberty Global von US-Medienmogul John Malone hält den größten Anteil der Formel E (Stand: November 2019). Weitere große Anteilseigner sind der Eurosport-Mutterkonzern Discovery Communications, die chinesische Sportmarketingfirma SECA, die Schweizer Bank Julius Bär und der Kapitalbeteiligungsfonds Amura Capital. Auch der Formel-E-Vorstandsvorsitzende Alejandro Agag ist Anteilseigner der Formel E. Neben ihm treten unter anderem Allianz, Qualcomm, Causeaway Media Partners und der ehemalige Formel-1-Fahrer Nico Rosberg als Shareholder auf.

Safety-Car und Co.

Als Safety-Car setzt die Formel E seit der ersten Saison den Plug-in-Hybrid BMW i8 ein. Auch der kleinere, rein elektrische BMW i3 kommt zum Einsatz - als Medical-Car. Beide Autos werden mit induktiven Ladestationen von Qualcomm kabellos aufgeladen. Als "Rescue-Car" beziehungsweise "Extrication-Car" nutzt die Formel E den BMW X5 xDrive40e.

Safety-Car-Fahrer der Formel E ist seit Beginn an der Portugiese Bruno Correia.

Logistik

Eine komplette Rennserie um die Welt zu transportieren und gleichzeitig den Umweltgedanken der Formel E zu respektieren, erscheint auf den ersten Blick unmöglich. Um diese Herausforderung in Angriff zu nehmen, hat die Formel E zusammen mit Logistikpartner DHL einen ausgeklügelten Logistikplan ausgearbeitet.

So schickt DHL einen Großteil des Equipments per Schiff oder Zug um den Planeten und versucht dabei stets, Emissionen so gut es geht zu vermeiden. Nur die Autos werden aus Sicherheitsgründen per Flugzeug transportiert. Davon abgesehen hat sich die Formel E zum Ziel gesetzt, den Rennkalender so zu konzipieren, dass zwischen den Austragungsorten möglichst kurze Distanzen liegen. Dies gelingt erfahrungsgemäß jedoch nicht immer.

Teamgröße

Die Personenanzahl des "Einsatzteams" jedes Rennstalls an der Strecke ist in der Formel E begrenzt. So dürfen pro Team maximal 20 Personen an den Fahrzeugen arbeiten. Inklusive den Fahrern, dem Team-Management, Pressesprechern, Teamärzten sowie insgesamt acht eingeladenen Gästen haben pro Team nicht mehr als 40 Personen Zugang zur Garage. Jeder Rennstall kann einen weiteren Fahrer als Reserve-Piloten bestimmen.

Streichergebnis

Die Regelung des "Drop Score", nach der bei jedem Fahrer am Ende der Saison das schlechteste Einzel-Rennergebnis aus der Wertung gestrichen wurde, kam nur im ersten Jahr zum Einsatz. Damals hatte das sogenannte Streichergebnis einzig bei Nico Prost minimalen Einfluss auf den Gesamtstand: Der Franzose verlor durch die Regel einen Punkt aus dem Rennen in London. Anschließend wurde die Regelung vom Veranstalter abgeschafft.

 

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